Damit Sie gut vorbereitet Ihre Afrika Reise antreten können, haben wir im folgendem die wichtigsten Reiseinformationen für sie zusammengestellt. Sollten Sie weitere spezielle Fragen haben die hier nicht geklärt werden, kontaktieren Sie uns bitte direkt.
Eine Camping-Safari ist eine Reise entlang einer gut geplanten Route und verbindet meist eindrucksvolle Landschaften, aufregende Tierbeobachtungen und einen Einblick in die Kultur der jeweiligen Region. Neben den großen Nationalparks führen einige Safaris auch abseits der üblichen Touristenpfade entlang wo die Infrastruktur wesentlich einfacher ist, als man es in Europa gewohnt ist.
Geschlafen wird auf Campingplätzen innerhalb und außerhalb der Nationalparks.
Eine Übernachtung im Safari-Zelt ist natürlich nicht mit einem Luxushotel zu vergleichen und erfordert einen gewissen Komfortverzicht. Dafür erleben Sie die afrikanische Wildnis hautnah und intensiver als bei einer vergleichbaren Lodge-Safari.
Ihre Crew wird alles tun um Ihnen einen unvergesslichen Aufenthalt zu bieten, dennoch sollten Sie nicht vergessen dass Sie Regionen mit extrem geringer Infrastruktur bereisen und es dadurch zu Hindernissen auf der Reise kommen kann. Etwas Flexibilität und eine Portion Humor ist also manchmal von Nöten.
Auch läuft die Uhr in Afrika etwas langsamer und die Bürokratie ist teilweise auswuchernd. Flexibilität, Geduld und Offenheit sind hier wieder der Schlüssel zu einem entspannten Aufenthalt.
Der Fahrer ist gleichzeitig Ihr Guide bzw. Safariführer. Die Guides sind zumeist in Afrika geboren und kennen sich bestens aus. Während der Pirschfahrten zeigt sich die Erfahrung ihres Führers im Aufspüren von Tieren, die ungeübte Augen wohl nie entdeckt hätten. Die Sprache auf der Tour ist generell Englisch.
Auf jeder Camping Safari werden Sie neben dem Fahrer von einem Safarikoch begleitet. Er zaubert nicht nur fantastische Gerichte in seiner Buschküche sondern kümmert sich auch um den Auf- und Abbau des Camps.
Auf den Touren werden zumeist Jeeps oder Minibusse mit Allradantrieb eingesetzt, die entsprechend den Anforderungen umgebaut wurden. Große Fenster garantieren erstklassige Tier- und Naturbeobachtungen und ein geräumiges Inneres mit bequemen Sitzen einen angenehmen Reisekomfort. Alle unsere Safari-Fahrzeuge verfügen über ein aufklappbares Dach und sind somit perfekt für Tierbeobachtungen ausgelegt.
Sie übernachten auf Campingplätzen innerhalb und außerhalb der Nationalparks. Der Komfort und die Ausstattung der Plätze variiert dabei sehr. Während die staatlichen Campsites in den Nationalparks nur bescheidene Sanitäre Anlagen und teilweise kein fließend Wasser aufweisen (Serengeti), verfügen einige private Campsites sogar über Swimmingpools und gut bestückte Bars. Bei den Campingtouren erfolgt die Übernachtung in 2-Personen Zelten, die bei Einzelreisenden mit zwei gleichgeschlechtlichen Teilnehmern belegt werden. Schlafmatten und alles weitere Camping Material werden gestellt.
Die Verpflegung erfolgt auf Vollpensionbasis. Die Mahlzeiten werden vom Safarikoch im Camp frisch zubereitet. Sollten Sie mittags unterwegs sein, erhalten Sie Lunchboxes für ein Picknick.
Auf spezielle Diäten, allergische Unverträglichkeiten etc. können wir selbstverständlich eingehen. Bitte informieren Sie uns schon bei der Buchung über entsprechende Wünsche.
Im Fahrzeug erhalten Sie ausreichend Mineralwasser (1,5 – 3L pro Person und Tag) außerdem morgens und abends Heißgetränke wie Kaffee, Tee und Kakao. Auf einigen Campingplätzen oder in Geschäften unterwegs können sie zusätzlich alkoholische und nicht-alkoholische Getränke erwerben.
Es wird empfohlen etwas Geld auf die Safari mitzunehmen. Auf manchen Touren ergibt sich oft Gelegenheit für optionale Besuche, z.B. von Museen oder kulturellen Projekten, die in Ihr Budget einkalkuliert werden sollten.
Euro und Dollar (bitte verwenden Sie nur US Dollarnoten, die nach 2004 gedruckt worden sind!) können Sie problemlos in einem der zahlreichen Wechselstuben (Bureau de Change) in die Landeswährung umtauschen. Geldautomaten gibt es z.B. in Moshi und Arusha. Hier kann einheimische Währung mit Visa-Card abgehoben werden. Bei der Barclays Bank in Arusha und Moshi ist dies sogar mit EC-Karte möglich. Es empfiehlt sich eine Kreditkarte für Notfälle mitzunehmen. Traveller-Cheques werden nicht mehr gerne genommen, die Gebühren sind meist hoch.
Grundsätzlich empfehlen wir Kleidung aus Baumwolle oder Mircrofasern. Tarn- oder andere Militärische Kleidung ist nicht ratsam, da es Probleme mit den örtlichen Staatsvertretern geben kann. Da einige Gebiete (wie z.B. Ngorongoro Krater) teilweise über 2000m liegen kann es dort entsprechend abkühlen (nachts bis ca. 12°C). Eine leichte Jacke und ein Pullover sollten Sie daher ebenso dabei haben wie langärmlige Kleidung die sie in den Abendstunden vor etwaigen Moskitostichen schützt.
Eine Ausrüstungsliste senden wir Ihnen bei Buchung separat zu. Bitte beachten Sie das eingeschränkte Platzangebot im Fahrzeug und beschränken Sie sich auf maximal eine große Tasche bzw.
Rucksack (max. 15 kg) und ein Stück Handgepäck auf Ihrer Safari.
Wenn möglich: BITTE KEINE KOFFER!
Bitte beachten Sie auch die gesonderten Bestimmungen der jeweiligen Fluggesellschaften. Wenn Sie vor und nach Ihrer Safari die Stadt Arusha passieren, kann dort nicht benötigtes Gepäck kostenfrei und sicher gelagert werden.
Tanzania verfügt über ein gut ausgebautes Handy-Netz. Bis auf wenige Regionen (z.B. den Lake Natron) haben Sie Handy-Empfang. Informieren sie sich am besten bei Ihrem Mobilfunkbetreiber über Roaming-Partner und entsprechende Gebühren.
Die Vorwahl für Deutschland ist in Ostafrika +49, Österreich +43 und für die Schweiz +41.
Auf Campingplätzen außerhalb der Nationalparks gibt es in der Regel Strom und Sie können Cameras Handy und Akkus aufladen. Die Mehrzahl der Campsites innerhalb der Parks verfügen über keine Stromversorgung. Zweipolige Stecker wie in Deutschland üblich, kommen in Tansania nur vereinzelt vor. Wesentlich verbreiteter sind dreipolige (englische) Modelle. Adapterstecker erhalten Sie im gut sortierten Elektrohandel oder in Outdoor-Geschäften. Die Stromspannung beträgt in Ostafrika 220 Volt, allerdings kommt es immer wieder zu Stromausfällen und Netzschwankungen, die sehr empfindliche elektronische Geräte (Notebooks) unter Umständen beschädigen können.
In unseren Fahrzeugen gilt ein generelles Rauchverbot. Auf allen Touren werden aber genug Stopps eingelegt, so dass Raucher zu ihren Rauchpausen kommen.
Für Ihre Sicherheit (und die der Tiere) befolgen Sie bitte den Ratschlägen und Weisungen der Guides. Bitte auf gar keinen Fall Tiere füttern oder Pflanzen oder Blumen abreißen.
Während der Pirschfahrt achten Sie bitte darauf, nicht zu laut zu sein, denn die Tiere reagieren sofort auf Lärm und so könnten Sie die Möglichkeit für das perfekte Bild verpassen.
Bleiben Sie bitte solange im Fahrzeug bis Ihr Guide ihnen mitteilt, dass Sie es ohne Gefahr verlassen können.
Versichern Sie sich vor Antritt eines Game Drives, dass Sie ihre Kamera, evtl. ein Fernglas, Sonnencreme und etwas zu trinken dabei haben.
Bei Night Drives oder frühmorgendlichen Safaris empfiehlt es sich auch immer, etwas Warmes zum Überziehen.
Trinkgelder bilden praktisch ein zweites Gehalt der Guides und werden entsprechend gerne angenommen. Üblich sind 10 – 20USD für den Führer pro Tag und Gruppe (also nicht pro Reiseteilnehmer). Für den Safarikoch sollten Sie ungefähr die Hälfte einkalkulieren.
Nicht mehr benötigte Ausrüstung, Kleidung oder Schuhe werden ebenfalls gerne angenommen.
Zur Einreise nach Tansania benötigen Sie einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate nach Wiederausreise gültig ist. Darüber hinaus ist ein Visum erforderlich, das Sie entweder vorab bei den zuständigen Botschaften in Ihrem Heimatland oder direkt bei Einreise an den internationalen Flughäfen und offiziellen Grenzübergängen erhalten (Stand 01.01.07). Für die Einreise nach Tansania aus einem Nachbarland (z.B. Kenia, Uganda) benötigen Sie eine Gelbfieberimpfung und müssen diese gegebenenfalls auch mit Ihrem Impfausweis dokumentieren. Bei direkter Ein- und Ausreise aus Europa ist eine Gelbfieberimpfung nicht erforderlich. Weiteren Impfungen sind nicht vorgeschrieben, empfehlenswert ist aber zumindest ein Impfschutz wie er auch in Europa die Regel ist.
Sie müssen außerdem im Besitz eines gültigen Flugtickets oder eines anderen Fahrscheines sein, welche Ihnen ermöglichen das Land zu verlassen, in dem die Safari endet. Ansonsten müssen Sie den Beweis erbringen, dass Sie über genügend Kapital (z.B. Kreditkarte) für ein Rückflugticket verfügen.
Da sich die Visa-Anforderungen ändern können, setzen Sie sich bitte rechtzeitig mit uns in Verbindung, insbesondere wenn Sie eine außereuropäische Nationalität haben.
ET Investments kann nicht verantwortlich gemacht werden, wenn Ihnen die Einreise in ein Land verweigert wird und Sie ihre gebuchte Tour nicht wie geplant bis zu Ende durchführen können. Alle Kosten die in diesen Fällen auftreten, sind vom Reisenden ausschließlich selbst zu tragen.
Von vielen Flughäfen Ostafrikas muss eine Ausreisesteuer bezahlt werden. Diese ist immer in bar und US$- Dollars zu bezahlen. Bitte denken Sie daran und heben Sie ca. 40 US$ für diesen Zweck auf.
Bitte überprüfen Sie ob Ihre Krankenkasse auch Leistungen im nicht-europäischen Ausland abdeckt. Sollte dies nicht der Fall sein, empfehlen wir dringend den Abschluss einer entsprechenden Auslands-Reisekrankenversicherung, die neben gewöhnlichen Behandlungskosten vor Ort auch einen evtl. Krankentransport nach Deutschland einschließt. Unter Umständen kann auch eine Reise- Gepäck- Versicherung durchaus Sinn machen. Darüber hinaus empfehlen wir aufgrund der teilweise erheblichen Stornogebühren bei Nichtantritt der Reise (z.B. wegen Krankheit oder anderen schwerwiegenden Gründen) eine Reiserücktrittsversicherung.
Generell birgt Ostafrika keine grundlegend größeren gesundheitlichen Risiken als andere Ferndestinationen. Beraten Sie sich dennoch vor Abreise mit Ihren Hausarzt oder einem Tropenmediziner über etwaige Impfungen, Malaria Prophylaxe etc.
Bitte beachten Sie, dass Sie uns bei eventueller Unverträglichkeit einiger Medikamente, starker Allergien, Bluthochdruck, Epilepsie, Asthma, Herzbeschwerden etc. vor der Buchung informieren und auch den Guide bei Tourbeginn davon in Kenntnis setzen.
Praktisch ist ganz Ostafrika Malaria-Gebiet. Die Krankheit wird durch einzellige Parasiten verursacht und durch die die Anophylus Mücke übertragen. Verschiedene Medikamente bieten eine sehr zuverlässigen Prophylaxe, müssen aber teilweise schon vor Reisebeginn eingenommen werden. Bitte kontaktieren Sie einen Arzt ihres Vertrauens oder ein Tropeninstitut um einen fachlichen ärztlichen Rat zu erhalten. Unserer Erfahrung nach können ältere Medikamente (z.B. Lariam) zu erheblichen Nebenwirkungen führen und dadurch den Urlaub beeinträchtigen.
Allgemein gilt: Eine gute Vorbeugung ist besser als eine gute Behandlung und die beste Vorbeugung ist Vermeidung von Stichen durch das Tragen langer Hosen, Socken, geschlossener Schuhe und langarmigen Oberteile in den Abendstunden sowie das Auftragen von Anti-Moskito- Spray oder Creme.
Bilharziose kommt in einigen Gewässern Ostafrikas (z.B. Lake Victoria) vor. Fragen Sie bitte Ihren Tourguide, er weiß wo man nicht schwimmen sollte.
Natürlich kommt es hin und wieder vor dass Besucher auf ihrer Afrikareise einige Tage mit einem nervösen Magen und Durchfall zu kämpfen haben. Meistens ist dies nichts Schlimmes sondern eine normale Reaktion auf ungewohnte Lebensmittel oder Bakterien gegen die der Körper noch keine Abwehrstoffe entwickelt hat. Grundsätzlich gilt:
- Leitungswasser nicht trinken
- Keine Drinks mit Eis an Plätzen die einen nicht besonders hygienischen Eindruck machen
- Kein rohes Fleisch, Fisch der längere Zeit ungekühlt blieb oder Speisen an "zweifelhaften" Plätzen
- Gemüse und Obst vor dem Verzehr gründlich waschen oder schälen
Probleme auf der Tour (erfahrungsgemäß gibt es keine und wir sind sicher dass dies auch so bleibt) können nur behoben werden, wenn der Guide davon weiß. Also seien Sie bitte so fair, ein offenes Wort hilft 100mal mehr als 1 Beschwerdebrief hinterher. Sollte auf Ihre Beschwerde keine sofortige Abhilfe erfolgen, so kontaktieren Sie bitte unser Büro in Arusha direkt, wir werden nichts unversucht lassen um die Probleme aus der Welt zu schaffen.
Nach all den Erklärungen und Informationen wünschen wir Ihnen, dass Sie eine faszinierende Reise mit außergewöhnlichen Erlebnissen haben werden und können nur noch eines sagen: Bis bald in Afrika !