Viele Abenteurer kommen nach Tansania, um Mount Kilimanjaro, den höchsten Berg Afrikas zu besteigen. Aber ganz in der Nähe gibt es noch eine aufregende Trekking-Alternative, die oft im Schatten des großen Kilis steht: In 4566 Metern Höhe ragen die rauen Klippen des Mount Meru über den Arusha Nationalpark.

 

Wandern neben Giraffen und Antilopen

Der inaktive Vulkan und sein hufeisenförmiger Krater beeindrucken mit unglaublichen Aussichten und unterschiedlichen Landschaften. Was aber noch spannender ist: Da der Berg im Arusha Nationalpark liegt, ist Mount Meru nicht nur unter Abenteurern sehr beliebt, sondern auch Zuhause von vielen Wildtieren! An den ersten zwei Tagen Ihrer Wanderung können Sie Elefanten, Giraffen, Büffeln, Antilopen und Colobus Affen begegnen. Keine Sorge – ein bewaffneter Ranger begleitet Sie auf jeder Wanderung. Je höher Sie kommen, desto weniger Tiere laufen Ihnen über den Weg, während Sie vom Bergregenwald durch Moorlandschaften und schließlich über nackte raue Felsen laufen.

 

Mount Meru besteigen trotz Höhenangst

Man hört häufig, Mount Meru sei ein Aufwärm-Berg, der zur Akklimatisierung für eine Kilimanjaro-Besteigung dient. Und während das zwar sehr ambitioniert und löblich klingt – seien wir ehrlich – ist dies doch ein Unterfangen für die sehr Ehrgeizigen. Als Normalsterblicher kann man es auch langsamer angehen, einen Berg nach dem anderen.

Viel wichtiger: Mount Meru gilt als weniger populär unter großen Wanderergruppen; eine Wanderung auf Tanzanias zweithöchsten Berg kann so zu einem abgeschiedeneren Abenteuer werden. Allerdings sagt man Mount Meru auch nach, er sei technisch schwieriger als sein großer Bruder Kilimanjaro.

Einer, der es wissen muss, ist Tanzania-Experience Operations Manager Andrew Cowie. Er hat Uhuru Peak und Socialist Peak beide aus nächster Nähe gesehen, denn er hat sowohl Kilimanjaro als auch Meru bestiegen. „Natürlich ist es körperlich anstrengend. Du musst fit sein und in einer guten körperlichen Verfassung“, sagt Andrew nach seinem Meru-Abenteuer. Mount Meru hat steile Strecken und vor allem zum Socialist Peak hin sind Wander- und Klettererfahrung nützlich.

„Aber Ihr Guide wird Ihnen genau sagen, wenn schwierige Stellen auf Sie zukommen und er ist immer da, um Ihnen eine helfende Hand oder ein paar ermutigende Worte zu reichen. Trotz meiner Höhenangst habe ich mich immer zu 100 Prozent sicher gefühlt“, sagt Andrew. „Und der Sonnenaufgang, auch wenn man nicht am Gipfel steht, ist einfach unglaublich!“

Wer weiß, nach einer Mount Meru-Besteigung fühlen Sie sich vielleicht doch bereit, um gleich Ihr nächstes Abenteuer anzugehen, eine Kilimanjaro-Besteigung. Und auf alle anderen warten die Sandstrände Sansibars nur einen kurzen Flug entfernt.