Tansania Secrets Anfragen

4-tägige Lodge Safari

Die 4-tägige Lodge Safari konzentriert sich auf den Tarangire Nationalpark, den Lake Manyara Nationalpark und den Ngorongoro Krater. Vorallem für alle Reisenden, die gerne nach einer Bergbesteigung eine Safari unternehmen möchten, ist unsere “Tanzania Secrets” Lodge Safari perfekt. Hautnah erleben Sie große Elefantenherden im Tarangire Nationalpark und können spektakuläre Tierbeobachtungen im berühmten Ngorongoro Krater genießen.

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Highlights

Tag 1-4 | Tansania

  • Tarangire Nationalpark – Pirschfahrten
  • Ostafrikanischer Grabenbruch –
    Aussichtspunkt
  • Ngorongoro Krater – Pirschfahrten
  • Lake Manyara Nationalpark – Pirschfahrten

Zahlen & Fakten

Zubuchersafari: Tansania Secrets
Tourcode: ET04TASLOD
Von: Arusha
Bis: Arusha
Min. Teilnehmerzahl: 2
Max. Teilnehmerzahl:
7 pro Fahrzeug (garantierter Fensterplatz)
Abfahrt: jeden Freitag
Preis: ab 1.525 USD
Einzelzimmerzuschlag: ab 105 USD
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Tag 1 Arusha – Tarangire Nationalpark

Nach kurzem Briefing am Morgen erfolgt die Fahrt zum südwestlich gelegenen Tarangire Nationalpark. Dieser Park gehört aufgrund seiner abwechslungsreichen Landschaft und Tierwelt zu den attraktivsten im nördlichen Tansania. Neben einer der größten Elefantenpopulationen in Ostafrika beheimatet er verschiedene Raubkatzen wie Löwen, Leoparden und Geparde sowie Giraffen, Büffel, Zebras und verschiedene Antilopen- und Gazellenarten. Der Nachmittag steht für ausgiebige Pirschfahrten durch die Sumpf- und Baumsavannen zur Verfügung. Übernachtung im Lake Burunge Tented Camp außerhalb des Parks.
Mittagessen; Abendessen

Tag 2 Tarangire Region – Lake Manyara Nationalpark – Karatu

Nach dem Frühstück verlassen Sie die Tarangire Region und fahren über Mto wa Mbu zum Lake Manyara Nationalpark. Der gleichnamige See bedeckt einen großen Teil des Schutzgebietes und ist saisonal der Anziehungspunkt für viele Wasservögel und für riesige Kolonien von Flamingos. Im Lake Manyara Nationalpark kann man aber auch die verschiedensten Gazellen- und Antilopenarten beobachten. Bekannt geworden ist der Park durch die Sichtung von Löwen, welche auf Bäume kletterten. Dieses Verhalten ist eigentlich sehr untypisch für Löwen, es kann aber mittlerweile auch in weiteren Parks beobachtet werden. Grundsätzlich gehört natürlich eine große Portion Glück dazu um Raubkatzen zu sehen und vor allem um Löwen in einem Baum zu erspähen. Nachdem Sie den Park ausgiebig erkundet haben, fahren Sie weiter in das Ngorongoro Hochland nach Karatu. Hier übernachten Sie in einer der wunderschön gelegenen Tanganyika Wilderness Adventure Lodges.
Frühstück; Mittagessen; Abendessen

Tag 3 Ngorongoro Krater – Karatu

Nach dem Frühstück fahren Sie hinab auf den Kraterboden des Ngorongoro Kraters.
Mit einem Durchmesser von rund 18 Kilometern und bis zu 600 Meter hohen Außenwänden beheimatet der Ngorongoro Krater eine unglaubliche Säugetierdichte. Fast jeder Bewohner der afrikanischen Savanne ist hier vertreten. Neben den Raubtieren, die in so einem Gebiet wie im Paradies leben, kann man im Krater auch die vom Aussterben bedrohten und selten gewordenen Spitzmaulnashörner beobachten. Nach dem Mittagessen auf einem Picknickplatz geht die Safari wieder zurück ins Kraterhochland nach Karatu. Sie übernachten noch einmal in Ihrer Tanganyika Wilderness Adventure Lodge.
Frühstück; Mittagessen; Abendessen

Tag 4 Karatu – Arusha

Nach dem Frühstück begeben Sie sich heute auf den Rückweg nach Arusha. Sie verlassen das Kraterhochland und fahren die steilen Abhänge hinab ins Rift Valley. Hier ist das ohnehin imposante Landschaftsbild des ostafrikanischen Grabenbruchs ganz besonders beeindruckend. Gegen frühen Nachmittag erreichen Sie wieder den Ausgangspunkt Ihrer Reise, Arusha. Die erlebnisreiche Safari endet in der Stadt oder an einem der Flughäfen (Arusha/Kilimanjaro).
Frühstück; Mittagessen

Enthaltene Leistungen:

  • Lodge Safari laut Reiseverlauf
  • Transport im 4×4 Safarifahrzeug
  • Professioneller, englischsprachiger Guide
  • Übernachtungen wie im Reiseverlauf angegeben
  • Mahlzeiten wie im Reiseverlauf angegeben
  • Mineralwasser
  • Alle genannten Aktivitäten
  • Alle Nationalparkgebühren
  • Flying Doctors (AMREF) Versicherung während der Safari

Nicht enthaltene Leistungen:

  • Flüge
  • Optionale Aktivitäten
  • Alkoholische Getränke und Soft Drinks
  • Visagebühren
  • Trinkgelder
  • Persönliche Ausgaben für Souvenirs etc.
  • Reiseversicherung
Anfragen

1. Tourspezifische Informationen: Tansania Secrets Lodge Safari

Eine Lodge Safari durch Tansania ist letztendlich das ganze Jahr über möglich. Allerdings muss während der großen Regenzeit zwischen Ende März bis Ende Mai mit heftigen und langanhaltenden Regengüssen und aufgeweichten Straßen gerechnet werden. Jedoch bieten Lodge Safaris während der Regenzeit einen entscheidenen Vorteil: die Parks sind in der Regel weitaus weniger besucht im Vergleich zu den Hauptreisemonaten und der Reisepreis fällt aufgrund günstiger Hotel- und Flugpreise während der Nebensaison merklich geringer aus. Im November herrscht meist eine kleine Regenzeit vor. Zu dieser Zeit fallen die Niederschläge erfahrungsgemäß geringer und auch nicht so heftig aus. Während die Monate Januar und Februar die höchsten Temperaturen aufweisen, sind die Trockenmonate von Juli bis Oktober ebenfalls ideal für eine Lodge Safari.

Unterschätzen Sie nicht die Temperaturunterschiede auf den verschiedenen Höhenlagen, die Sie während Ihrer Reise vom Hochland bis an die Küsentbereiche durchqueren. Am Ngorongoro Krater, der auf über 2000 Höhenmeter gelegen ist, können die Nachttemperaturen bis auf Nullgrad sinken, wobei die Temperaturen an der Küste in der Regel konstant zwischen 20 – 28 Grad liegen.

Als Guide wird Sie ein englischsprachiger einheimischer Reiseführer begleiten. Dieser fährt auch das Safarifahrzeug. Ihr Guide kennt sich bestens mit Flora und Fauna in Tansania und den einzelnen Nationalparks aus. Abends bespricht Ihr Guide mit Ihnen zusammen den kommenden Tag. Für Ihre eigene Sicherheit leisten Sie bitte stets den Anweisungen Ihres Guides Folge und kommen Sie den Tieren nicht zu nahe. Bitte füttern Sie keine Tiere und entwenden Sie keine Dinge aus den Schutzgebieten, wie Pflanzen, Steine, Hölzer, Tierknochen etc. Während der Tierbeobachtung sollten Sie leise sein, so werden die Tiere nicht gestört. Zudem ist es innerhalb der Nationalparks nicht erlaubt, das Fahrzeug zu verlassen, sondern nur an ausgewiesenen Camping- und Picknickplätzen.

Auf Anfrage wird ein zusätzliches Supplyfahrzeug mit Fahrer für den Transport von Gepäck mitgeschickt.

Ihre Zufriedenheit mit der Leistung Ihrer Safaricrew können Sie in Form des Trinkgeldes ausdrücken. Das Trinkgeld stellt mit ein Lohn für die getane Arbeit dar und ist ein fester Bestandteil des Gehalts. Wir möchten Ihnen eine grobe Richtlinie für übliche Trinkgelder mit auf den Weg geben: Unsere Empfehlung für den Safariguide entspricht mit je ca. 15-20 USD pro Tag pro Gruppe dem normalen Standard. Sollte ein Supplyfahrer die Tour begleiten, erhält dieser 10-15 USD pro Tag pro Gruppe. Üblicherweise wird das Trinkgeld den einzelnen Crewmitgliedern bei der Verabschiedung am Ende der Tour überreicht.
In Tansania gibt es eine großen Bandbreite von verschiedensten Unterkünften sowohl was die Ausstattung als auch das Preisniveau betrifft: Große und permanent aufgebaute Safarilodges geben den Gästen das sichere Gefühl eines Hotels. Zudem ist bei dieser Art von Unterkunft eine entsprechende Ausstattung wie ein großes Restaurant, eine gut ausgestattete Bar bis hin zu einem Pool, Sportcenter, Souvenir Shop und Internetzugang gegeben. Daneben gibt es auch kleinere Lodges, die über eine begrenzte Zimmeranzahl verfügen und dadurch zum Teil eine privatere und intimere Atmosphäre bieten. Darüber hinaus werden sogenannte mobile “Tented Camps” immer populärer. Diese Camps sind aufgrund ihrer Mobilität zwar einfacher in ihrer Ausstattung, können jedoch an verschiedene Standorte innerhalb der Schutzgebiete bewegt werden. Die “Zimmer” sind wie das “Haupthaus” als Zeltkonstruktion aufgebaut, doch die Ausstattung gleicht die eines Hotelzimmers mit bequemen Betten, eigenem Bad und fließend Wasser. Bei unseren Gruppensafaris übernachten Sie in Mittelklasseunterkünften. Für unsere Privatsafaris können wir Ihnen eine große Auswahl von Unterkünften ganz nach Ihrem Geschmack von einfachen Standard- bis zu high-end Luxuslodges anbieten.

Die Verpflegung während der Safari basiert auf Vollpension. Die Mahlzeiten sind meist an der kontinentalen Küche orientiert. Das Mittagessen erhalten Sie von der Lodgeküche in Form einer Lunchbox, um mehr Zeit für Pirschfahrten in den Parks zu haben. Das Frühstück sowie das Abendessen werden in der jeweiligen Lodge eingenommen und wird meist in Form eines Buffets oder a la carde offeriert.

Ausreichend stilles Mineralwasser (2-3l pro Person pro Tag) steht Ihnen von unserer Seite im Safarifahrzeug während Ihrer gesamten Safari zur Verfügung. In den Fahrzeugen ist eine Kühlbox bzw. ein Kühlschrank vorhanden, die Sie zur Kühlung des Mineralwassers nutzen können. Die konsumierten Getränke in den Unterkünften (z.B. Softdrinks, alkoholische Getränke etc.) bezahlen Sie an der Rezeption beim Check-Out.

Sollten Sie bezüglich der Mahlzeiten Unverträglichkeiten haben (z.B. Laktoseintoleranz o.ä.) oder sollten Sie eine vegetarische Verpflegung wünschen, bitten wir Sie dies uns vorab bei der Buchung mitzuteilen.

Bitte beachten Sie, daß in den Safarifahrzeugen nicht übermäßig viel Stauraum verfügbar ist. Nutzen Sie deshalb bitte KEINE Koffer! Formbare Taschen oder Rucksäcke sind am Besten geeignet. Das Gewicht Ihres Gepäcks sollte im Idealfall 15 kg nicht überschreiten.

Sie selbst führen im Safarifahrzeug Ihren eigenen Tagesrucksack mit sich, in welchem Sie die nötigsten Dinge wie Fotokamera, Wertsachen sowie wichtige Dokumente, Sonnenschutz, eine leichte Jacke oder Pullover etc. griffbereit dabei haben. Ihr Hauptgepäck wird im Kofferraum des Safarifahrzeugs verstaut.

Gepäck, das Sie während der Lodge Safari nicht benötigen, aber später für Ihre Weiterreise nutzen möchten, können Sie bei Bedarf während der Tour in unserem Büro zwischenlagern.

Darüber hinaus sind die Gepäckbestimmungen der Fluglinien zu beachten. Auf internationalen Flügen dürfen meist mehr Kilogramm pro Person mitgenommen werden als bei Inlandsflügen. Hingegen sind Gepäcklimitierungen auf z.B. 15- 20kg pro Person bei Inlandsflügen einzuhalten, beispielsweise vom tansanischen Festland nach Sansibar oder bei Charterflügen in oder aus den Nationalparks.

Die folgende Packliste dient lediglich der Orientierung und kann selbstverständlich individuell ergänzt werden: Taschen-oder Stirnlampe, Fernglas, leichte Trekkingschuhe und Trekkingsandalen, die auch für Flußdurchquerungen geeignet sind (bspw. beim Lake Natron Waterfall Walk), Fleecepulli, Wind- oder Regenjacke, Tagesrucksack (20-35l Volumen), Sonnenschutz für die Lippen, Sonnencreme, Sonnenbrille, Sonnenhut, Ohrstöpsel, evlt. Kartenspiel oder Buch, Fotoausrüstung inkl. Ladegerät oder Ersatzakkus, Steckdosenadapter, Impfpass etc.

Nehmen Sie Kleidung mit, in denen Sie sich wohlfühlen und sich gut bewegen können. Diese sollte sowohl für heiße Temperaturen während der Mittagszeit als auch für kühlere Abende geeignet sein.

Landesweit ist mit Engpässen in der medizinischen Versorgung zu rechnen. Eine gut ausgestattete Reiseapotheke ist empfehlenswert. Ihre Reiseapotheke könnte folgendermaßen aussehen: Blasenpflaster, Schmerztabletten, Elektrolyt-Pulver bei Durchfall, Halsschmerztabletten, Magentropfen, Durchfallmittel, Salbe bei Mückenstichen, Anti-Mückenspray, Anti-Malaria-Medikamente, Muskelschmerzsalbe, Mini-Verbandkasten, Leukoplast/ Pflaster, Pinzette, Schere, Einmalhandschuhe, Fieberthermometer, Sicherheitsnadeln, Desinfektionsmittel, Jodsalbe, Rettungsdecke, etc. Auch die Mitnahme von Antibiotika ist möglich erfordert aber im Ernstfall die Rücksprache mit einem Arzt.

Ein typischer Tag auf einer Lodge Safari beginnt meist gegen 6 Uhr morgens und endet in der Regel ebenfalls recht früh am Abend. Gewöhnlich wird zuerst gefrühstückt, um danach auf Pirschfahrten zu starten. Das Mittagessen wird meist als Lunchbox gereicht, die Sie zur Mittagszeit an einem Picknickplatz verzehren. Je nach Standort und Tourenverlauf ist auch ein Hot Lunch in Ihrer Unterkunft möglich. Nachmittags unternehmen Sie weitere Game Drives und vor dem Abendessen kehren Sie pünktlich vor Anbruch der Dunkelkeit zur Lodge oder zum Tented Camp zurück. Diese befinden sich sowohl innerhalb als auch ausserhalb der Nationalparks und Schutzgebiete.

Unsere Gruppen-Lodge Safari bietet als Kleingruppenreise ein sehr gutes Preisleistungsverhältnis und ist gerade für Einzelpersonen, die sich einer Gruppe anschliessen möchten, äusserst interessant. Die Gruppengröße bei unseren Safaris besteht aus 2 bis 7 Personen. Die Zusammensetzung der Gruppe ist gut durchmischt: Es sind Gäste jeden Alters, Geschlechts und verschiedener Nationalitäten vertreten.

Safaribegeisterte, die lieber im privaten Familienbund oder nur als geschlossene Gruppe verreisen und unter sich bleiben möchten, sollten sich für eine private Lodge Safari entscheiden. Der Tourenverlauf Ihrer privaten Lodge Safari wird zusammen mit Ihrem Reiseberater individuell auf Ihre Wünsche abgestimmt und die Tour zu Ihrem bevorzugten Termin durchgeführt.

Gegen Aufpreis ist auf den Privattouren die Begleitung durch einen deutschsprachigen Guide möglich. Dieser ist im Voraus zu buchen. Zudem haben wir deutschsprachige Gruppentermine im Programm.

Gerne können Sie die Lodge Safari noch individuell verlängern, entweder mit einer Trekkingtour am Kilimanjaro, Mt Meru oder im Ngorongoro Hochland oder mit einem Badeaufenthalt auf der Gewürzinsel Sansibar. Sprechen Sie einfach das Tanzania-Experience-Team an.

2. Allgemeine Reisevorbereitungen für den Aufenthalt in Tansania

Zur Einreise nach Tansania benötigen Sie einen Reisepass, der nach Wiederausreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Mitreisende Kinder benötigen einen eigenen Reisepass. Außerdem müssen Sie im Besitz eines gültigen Flugtickets sein oder einen anderen Nachweis erbringen können, der es Ihnen ermöglicht, das Land wieder zu verlassen.

Für die Einreise nach Tansania ist für die meisten Nationalitäten ein Visum erforderlich. Das Touristenvisum ist nach Einreise für 3 Monate gültig. Dieses kostet zum heutigen Datum (Feb 2015) 50 US-Dollar pro Person und kann entweder vorab über die Botschaft Tansanias in Ihrem Heimatland oder bei Einreise am Flughafen erworben werden. Unter folgendem Link finden Sie Informationen, welche Nationalitäten für die Einreise nach Tansania ein Visum benötigen und ob ein Visum schon vor Antritt der Reise beantragt werden muss: http://immigration.go.tz/index.php/en/services/visa-information.
Sollten Sie eine länderübergreifende Safari unternehmen, dann überprüfen Sie bitte, ob Ihr Visum eine mehrmalige Einreise ins Land ermöglicht.

Zudem kann der Nachweis einer Gelbfieberimpfung notwendig sein (Impfpass mitnehmen!). Detaillierte Informationen hierzu finden Sie unter dem Punkt 2.8.

Eine Auslandsreisekrankenversicherung inklusive medizinischer Rückführung ist auf alle Fälle sehr sinnvoll. Ob eine separate Reiserücktrittskostenversicherung für Sie Sinn macht, liegt in Ihrem eigenen Ermessen.

Während unserer Safaris sind alle Gäste bei AMREF-Flying Doctors versichert. Diese Versicherung umfasst in einem medizinischen Notfall den Transport per Kleinflugzeug von einem Airstrip/Airport zum nächsten Krankenhaus z.B. nach Arusha oder Nairobi. Sie ersetzt nicht die Auslandsreisekrankenversicherung oder einen Krankenrücktransport in Ihr Heimatland.

Die Landeswährung in Tansania ist der Tansania-Schilling (TZS), aber auch der US-Dollar ist in Hotels und Lodges und als Zahlungsmittel für touristische Angebote weit verbreitet.

Den aktuellen Umrechnungskurs von TZS zu EUR oder USD können Sie unter folgender Webseite einsehen: http://www.oanda.com/lang/de/currency/converter/.

Offizielle Wechselstuben (engl. bureau de change) sind weit verbreitet und in allen größeren Städten, an Flughäfen und in vielen Hotels zu finden. Beim Wechsel von US-Dollar-Noten ist zu beachten, dass 50- und 100-Dollar-Noten meist einen besseren Kurs erbringen als kleinere Scheine.

Dollar-Noten, die vor 2006 gedruckt wurden, werden in Tansania normalerweise nicht mehr akzeptiert.

Bankautomaten (engl. ATM) gibt es in den größeren Städten wie beispielsweise in Arusha oder Moshi. Mit der Kreditkarte oder EC-Maestro-Karte ist es möglich, dort Geld in der Landeswährung, also Tansania-Schilling, abzuheben. Erfahrungsgemäß kommt es aber immer wieder zu Ausfällen der Geldautomaten durch Netzwerkprobleme, Stromausfälle etc. Für diesen Fall sollten Sie vorbereitet sein und noch ausreichend Bargeld dabei haben.

In größeren Hotels ist die Bezahlung mit Kreditkarte (VISA) normalerweise problemlos möglich. Hierbei wird allerdings oft ein Zuschlag erhoben. Zudem ist es ratsam, Ihre zuständige Bank über den geplanten Einsatz Ihrer Kreditkarte in Tansania im Voraus zu informieren.

Trinkgelder sind in Form von US-Dollar üblich, können aber auch in Tansania-Schilling oder Euro bezahlt werden.

In Hotels liegen die Preise für Getränke und Speisen auf europäischen Niveau.

Auf einigen Touren ergibt sich oft Gelegenheit für optionale Besuche, z.B. von Museen oder kulturellen Projekten, die mit Extrakosten verbunden sind.

Vor Ihrem Rückflug kann es vorkommen, dass am Abflughafen in Tansania eine Ausreisegebühr erhoben wird. Uns liegen Informationen vor, dass diese Abflugsteuer für Inlandsflüge 13.000 Tansania-Schilling (ca. 8 US-Dollar oder ca. 6 Euro) beträgt und für internationale Flüge 49 US-Dollar pro Person. Aber ob diese Gebühren wirklich konsequent erhoben werden, ist unklar. Bitte verlangen Sie immer eine Quittung.

Trinkgelder für touristische Leistungen sind in Tansania weit verbreitet und bilden praktisch ein zweites Gehalt der einheimischen Guides, Begleit- und Bergmannschaften. Empfehlungen für übliche Trinkgelder finden Sie in den tourspezifischen Informationen.

In Hotels werden Trinkgelder ebenfalls gerne gesehen. Oft gibt es an der Rezeption eine ‚Tipbox’, in die bei Abreise eine Aufmerksamkeit gegeben werden kann. Diese wird dann an das gesamte Personal des Hotels verteilt.

Tansania lässt sich das ganze Jahr über bereisen. Da auf der Südhalbkugel gelegen, bilden die Monate Dezember bis Februar die wärmste Jahreszeit mit vereinzelten Niederschlägen.

Die Trockenzeit dauert von Ende Juni bis Oktober, wobei im Juli und August deutlich kühlere Temperaturen herrschen.

Von April bis Mitte Mai herrscht die große Regenzeit, dabei kann es zu heftigen Niederschlägen kommen. Die kleine Regenzeit im November fällt dagegen wesentlich weniger stark aus.

Unterschätzen Sie nicht die Temperaturunterschiede in den verschiedenen Höhenlagen. Am Ngorongoro Krater, der auf über 2.000 Metern Höhe gelegen ist, können die Nachttemperaturen bis auf 0 Grad sinken, während die Temperaturen an der Küste in der Regel konstant zwischen 20 – 28 Grad liegen.

Durchschnittliche Temperaturen (°C)

Durchschnittlicher Niederschlag (mm/Monat)

Detailierte Informationen zum empfohlenen Gepäck finden Sie in den tourspezifischen Informationen. Darüber hinaus senden wir Ihnen bei Buchung eine separate Ausrüstungsliste zu.

Bitte beachten Sie die gesonderten Gepäckbestimmungen der jeweiligen Fluggesellschaften. Insbesondere kleinere private Fluggesellschaften erlauben teilweise nur 15 kg inkl. Handgepäck pro Person. Für alle Safaris und Trekkingtouren gilt: wenn möglich, BITTE KEINE KOFFER!

Generell birgt Ostafrika keine grundlegend größeren gesundheitlichen Risiken als andere Ferndestinationen. Beraten Sie sich dennoch vor Abreise mit Ihrem Hausarzt oder einem Tropenmediziner in Bezug auf etwaige Impfungen, Malariaprophylaxe etc.

Wir bitten Sie, dass Sie uns bei eventueller Unverträglichkeit von Medikamenten, starken Allergien, Bluthochdruck, Epilepsie, Asthma, Herzbeschwerden etc. vor der Buchung entsprechend informieren und auch den Guide bei Tourbeginn davon in Kenntnis setzen.

Impfempfehlungen:

Es werden die Standardimpfungen laut Impfkalender des Robert-Koch-Instituts empfohlen:
http://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/Aktuelles/Impfkalender.html.

Des Weiteren sind folgende Reiseimpfungen empfehlenswert: Hepatitis A & B, ggf. Typhus bei besonderen Expeditionen oder Langzeitaufenthalten sowie Tollwut und Meningitis. Bitte kontaktieren Sie hierzu einen Arzt.

Malaria wird durch infizierte Stechmücken übertragen. Hauptsächliche Symptome sind Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost und Schweißausbrüche. Die Malaria tropica ist die gefährlichste Form und hat eine Inkubationszeit von mindestens 7 Tagen. Hier kann es rasch zu lebensbedrohlichen Zuständen mit Koma und Nierenversagen kommen. Hohes Risiko besteht in Tansania in Gebieten unter 1.800 Metern Höhe. Ein Moskitonetz über dem Bett oder an den Tür- und Fensteröffnungen sowie lange Kleidung während der Abenddämmerung bilden den naheliegendsten Schutz. Zusätzlich ist Mückenspray zu verwenden. Anti-Malaria-Medikamente als Prophylaxe einzunehmen oder als Stand-by-Medikation dabei zu haben, sind ebenfalls als Schutzmaßnahmen in Betracht zu ziehen. Bitte konsultieren Sie hierzu einen Arzt oder informieren Sie sich bei einer qualifizierten reisemedizinischen Beratungsstelle.

Darminfektionen: Ein Risiko für Durchfallerkrankungen ist durch ungewohnte Speisen, aber auch aufgrund anderer örtlicher Hygienestandards nicht auszuschließen. In Ausnahmefällen kann es durch verunreinigtes Trinkwasser zu räumlich begrenzten Cholera-Ausbrüchen kommen. Die Standardmaßnahmen hinsichtlich Hygiene, wie z.B. sorgfältiges Händewaschen, sind einzuhalten.

Gelbfieber: Das Virus, das Gelbfieber verursacht, wird durch Primaten und durch bestimmte Stechmücken übertragen. Die Infektion hat folgende Symptome: plötzliches hohes Fieber, Übelkeit und Schmerzen. Eine Impfung gegen Gelbfieber ist möglich.

Bei der Einreise nach Tansania ist eine Gelbfieberimpfung nur dann nachzuweisen, wenn aus einem anderen Gelbfiebergebiet, beispielsweise Kenia, eingereist wird. Reisende aus nicht endemischen Ländern benötigen keine Impfbescheinigung, es sei denn, sie verlassen den Flughafen beim Zwischenstopp in einem Endemieland oder halten sich mehr als 12 Stunden in diesem auf.

Schlafkrankheit: Im Verlauf der letzten Jahre sind einzelne Fälle aufgetreten. Der Schutz vor Tsetsefliegen (tagaktiv) ist zu beachten.

Denguefieber: Die Zahl der Denguefieber-Fälle, die durch extreme Überschwemmungen im Jahr 2014 in Dar es Salaam und der umliegenden Region verursacht wurden, geht weiter zurück. Der Schutz vor den vorwiegend tagaktiven Überträgermücken ist zu beachten.

Unter folgender Homepage können Sie einen auf Reisemedizin spezialisierten Arzt und Gelbfieber-Impfstellen in Ihrer Region finden:
http://www.crm.de/rgi/adressen.htm.

Tansania erreichen Sie per Flugzeug an einem der drei internationalen Flughäfen: Kilimanjaro Airport (JRO) im Norden des Landes, Dar es Salaam (DAR) an der Küste oder Sanisbar (ZNZ) auf der gleichnamigen Insel.

Alternativ reisen Sie mit einem Bus aus einem der umliegenden Länder ein, z.B. aus Kenia. Zuverlässige Zugverbindungen gibt es in Tansania leider kaum.

Während einer unserer geführten Safaris in Tansania sind Sie in einem Safarifahrzeug mit Ihrem Reiseführer (Guide) unterwegs. Als Fahrzeuge werden Toyota Landcruiser mit hochklappbarem Dach eingesetzt. Hier haben bis zu 7 Personen einen Fensterplatz.

3. Wissenswertes während Ihres Aufenthaltes in Tansania

In Tansania ist das 3-polige englische Steckermodell üblich. Adapter hierfür besorgen Sie bestenfalls schon zu Hause im Elektrohandel. Bitte bringen Sie ausreichend Batterien für Ihre Fotokamera mit. Ein Invertersystem mit eingebauter 220-V-Steckdose steht in vielen unserer Safarifahrzeuge zur Verfügung. Während unserer Trekkingtouren gibt es keine Stromversorgung, auf Camping Safaris nur auf vereinzelten Campingplätzen.

In Ihrem Hotel oder Tented Camp können Sie Ihre Geräte dagegen in der Regel an der Rezeption oder auch auf Ihrem Zimmer aufladen. Netzschwankungen und Stromausfälle sind allerdings relativ häufig. Die meisten Hotels haben für diese Fälle einen eigenen Generator. Die Stromspannung in Tansania beträgt 220 Volt.

Mobilfunk und Internet sind weit verbreitet in Tansania. Das Mobilfunknetz ist in den Städten und entlang der Hauptstraßen überraschend gut entwickelt. Abgelegende Gebiete und Bergregionen sind allerdings – wenn überhaupt – nur stellenweise abgedeckt.

Viele Hotels und Cafés bieten mittlerweile WiFi-Verbindungen für Gäste an. Zudem gibt es in den Städten noch das ein oder andere Internet-Café.

Während unserer Safaris und Trekkingtouren erhalten Sie ausreichend Mineralwasser (bzw. abgekochtes Wasser bei einigen Trekkingtouren).

Hotels und Lodges verfügen über ein breites Angebot an alkoholischen und alkoholfreien Getränken, die Sie selbst bezahlen. Auf Camping Safaris und Game Drives sorgen Sie selbst für Ihren eigenen Getränkevorrat in Form von Getränkeflaschen, die Sie in Geschäften bzw. in den Lodges kaufen können.

Leitungswasser sollte generell nicht direkt getrunken oder zum Zähneputzen verwendet werden. In den Hotels steht dafür separates Mineralwasser bereit. Auf Camping Safaris und Trekkingtouren benutzen Sie hierfür Ihren bereitgestellten Wasservorrat.

Polizeistationen, Regierungsgebäude, Flughäfen, Brücken und militärische Anlagen sowie Militärangehörige dürfen nicht fotografiert werden. Bitte verhalten Sie sich beim Fotografieren höflich und diskret. Fragen Sie vorab um Erlaubnis, wenn Sie die lokale Bevölkerung fotografieren möchten, um umangenehme Diskussionen über den Preis des Fotos zu vermeiden.

Bezüglich der Religion unterscheidet sich das Festland Tansanias weitgehend von den Küstenregionen oder Sansibar. Letztere sind größtenteils muslimisch geprägt, wohingegen auf dem Festland über 40% der Bevölkerung christlichen Glaubens sind. Es gibt ca. 130 verschiedene Volksgruppen, wobei 95% der Tansanier den Bantu-Volksgruppen angehören. Die im nördlichen Tansania wohl bekannsteste Volksgruppe ist die der Masai, welche zu den halbnomadischen Ethnien gehört. In der Region um den Kilimanjaro ist die Volksgruppe der Chagga ansässig. Viele Volksgruppen sprechen neben Swahili ihre eigene Stammessprache.

Die Amtssprache Tansanias ist Swahili, gefolgt von Englisch als Bildungs- und Tourismussprache. In den meisten Gebieten Tansanias kommen Sie mit Englisch aus. Die Safaris und Trekkingtouren werden ebenfalls in englischer Sprache geführt.

Auf einer von uns durchgeführten Tour werden Sie stets von einem einheimischen englischsprachigen Guide begleitet, der Ihnen Land und Leute nahe bringt. Dies kann entweder eine private Tour sein oder Sie entscheiden sich dazu, sich einer Reisegruppe anzuschließen. In allen Fällen sind Sie kaum allein unterwegs, nur, falls Sie eine Badeverlängerung auf Sansibar im Programm haben. Aber auch dort und im Rest des Landes können Sie sich tagsüber als Frau überall frei bewegen. Bei Nacht ist allen Reisenden anzuraten, lieber ein Taxi zu nehmen. Einige Regeln sind zudem hilfreich: Angemessene Kleidung ist sicherlich angebracht, kurze Shorts und ärmellose Shirts sind zu vermeiden. Dies gilt insbesondere für das muslimisch geprägte Stonetown auf Sansibar.
In unseren Safarifahrzeugen und Zelten (bei Camping Safaris bzw. Trekkingtouren) gilt ein generelles Rauchverbot. Zudem möchten wir Sie bitten, die Zigarettenstummel nicht in die Natur zu werfen, sondern im Müll zu entsorgen.
Auf jeder Safari und Trekkingtour werden Mineralwasserflaschen benötigt. Über das Jahr gesehen ist das ein großer Berg an Plastikmüll. Seit Juli 2014 haben wir die Möglichkeit, diese Wasserflaschen dem Wertstoff-Recycling zuzuführen. Ziel ist es, alle leeren Plastikwasserflaschen wieder mit nach Arusha zurückzubringen und recyceln zu lassen. Somit möchten wir unseren eigenen Beitrag für einen nachhaltigen und umweltbewussten Tourismus leisten.
Wie auch in jedem anderen Reiseland stellen ausländische Touristen eine Zielgruppe für Diebstähle und Überfälle dar. Gepäck sollten Sie daher nie unbeaufsichtigt lassen und führen Sie nicht zu viel Bargeld mit sich. Unnötige Wertgegenstände wie Schmuck etc. lassen Sie am besten gleich zu Hause. Pass, Kamera, Geld und Handy sollten Sie immer in Ihrem Tagesrucksack bei sich führen. Fertigen Sie Kopien Ihrer Dokumente an und bewahren Sie diese an einer anderen Stelle als die Originale auf. Geld sollte generell nicht offen gezeigt werden, das kann schnell zu Neid führen. Spaziergänge sollten Sie bei Dunkelheit unterlassen, es ist sicherer, mit dem Taxi zu fahren. Der Besitz von Drogen und deren Einnahme sind in Tansania generell verboten.
Tansania liegt in der Zeitzone UTC +3 und es gibt keine Umstellung auf Sommerzeit.
Sollten Probleme auf Ihrer Tour auftreten, teilen Sie diese bitte Ihrem Reiseführer (Guide) mit. Sollte dieser keine Abhilfe schaffen können oder handelt es sich um einen größeren Notfall, stehen Ihnen unsere Kollegen vor Ort im Büro in Arusha oder Moshi zur Verfügung. Die entsprechende Kontaktperson mitsamt Telefonnummer wird Ihnen mit den Reiseunterlagen übermittelt. Zusätzlich können Sie sich an Ihren Reiseberater wenden, bei dem Sie die Tour gebucht haben.

Wir hoffen, diese Informationen sind für Sie hilfreich. Wir wünschen Ihnen tolle Erlebnisse und neue Erfahrungen auf Ihrer Reise durch Tansania.

Tansania Secrets Lodge Karte