Kilimanjaro Besteigung via Rongai Route Anfragen

6-tägige private Kilimanjaro Trekkingtour + 2 Hotelübernachtungen

Die landschaftlich reizvolle Rongai Route führt über die weniger begangene und regenarme Nordostflanke. Die Tour startet nahe der kenianschen Grenze und bietet eindrucksvolle Ausblicke in die afrikanische Savanne und das zerklüftete Mawenzi Bergmassiv. Auf Höhe des Mawenzi Tarn Camp führt die Route am einzigen Bergsee des Kilimanjaro Nationalparks vorbei. Die Wege sind überwiegend gut begehbar und führen anfangs durch Tannenwald und lichteren Regenwald bis hoch hinauf in die alpine Wüste. Auch wenn die Rongai Route als einfach einzustufen ist, ist eine gewisse Trittsicherheit bei einzelnen Felspassagen im Gipfelbereich von Vorteil. Der Abstieg verläuft auf dem gut ausgebauten Weg der Marangu Route und durch üppig grünen Regenwald. Übernachtet wird sowohl beim Auf- und beim Abstieg in Zelten.

Mawenzi Tarn camp

Highlights

Tag 1-8 | Tansania

Tag 2

Ausgangspunkt: Nalemoru Gate (1990m)
Endpunkt: Simba Camp (2625m)
Höhenmeter:↑ 635m
Wanderzeit: 3-4h


Tag 3

Ausgangspunkt: Simba Camp (2625m)
Endpunkt: Kikelewa Camp (3630m)
Höhenmeter:↑ 1005m
Wanderzeit: 5-6h


Tag 4

Ausgangspunkt: Kikelewa Camp (3630m)
Endpunkt: Mawenzi Tarn Hut (4310m)
Höhenmeter:↑ 680m
Wanderzeit: 3-4h


Tag 5

Ausgangspunkt: Mawenzi Tarn Hut (4310m)
Endpunkt: Kibo Hut (4700m)
Höhenmeter:↑ 0000m
Wanderzeit: 1-2h


Tag 6

Ausgangspunkt: Kibo Hut (4700m)
Endpunkt:
Uhuru Peak (5895m) – Horombo Hut (3700m)
Höhenmeter:↑ 1195m ↓ 2195m
Wanderzeit: 12-14h


Tag 7

Ausgangspunkt: Horombo Hut (3700m)
Endpunkt: Marangu Gate (1860m)
Höhenmeter:↓ 1840m
Wanderzeit: 5-6h


Zahlen & Fakten

Private Trekkingtour:
Kilimanjaro Besteigung via Rongai Route
Tourcode: E08TKILRON
Von: Moshi
Bis: Moshi
Min. Teilnehmerzahl: N/A
Max. Teilnehmerzahl: Private Kilimanjaro Besteigung
Tourstart: frei wählbar
Preis: ab 2.060 USD (>6 Personen)
Einzelzimmerzuschlag: ab 60 USD
trekking camping

Tag 1 Kilimanjaro Flughafen – Moshi

Am Kilimanjaro Airport Begrüßung durch den Transferfahrer und Fahrt zum Sal Salinero Hotel nach Moshi. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung, entspannen Sie im Hotel oder unternehmen Sie einen Stadtbummel durch die Kleinstadt Moshi (Taxi evtl. erforderlich). Im Hotel erfolgt die Vorbesprechung für die morgige Besteigung. Übernachtung und Abendessen im Sal Salinero Hotel.
Abendessen

Tag 2 Moshi – Nalemoru Gate (1990m) – Simba Camp (2625m)

Am Morgen werden Sie im Hotel abgeholt und umfahren den Kilimanjaro auf der Ostseite. Nach ca. 3-4 Stunden erreichen Sie den Nalemoru-Parkeingang, den Ausgangspunkt Ihrer Kilimanjaro Besteigung. Nachdem das Gepäck auf die Träger verteilt und die Eintrittsformalitäten erledigt sind, beginnt das Abenteuer Kilimanjaro. Der Weg führt anfangs entlang bewirtschafteter Felder der Bergbauern und durch aufgeforstete Pinienwälder. Später geht es durch lichten Bergregenwald, in dem sich mit etwas Glück die Black and White Colobus Monkeys (Mantelaffen) beobachten lassen. Nach einer Wanderzeit von 3-4h erreichen Sie Ihr Tagesziel, das Simba Camp auf 2625m Höhe. Es folgt das Abendessen und Ihre erste Übernachtung am Kilimanjaro.
Frühstück; Mittagessen; Abendessen

Tag 3 Simba Camp (2625m) – Kikelewa Camp (3630m)

Die zweite Etappe führt Sie in die Heide- und Moorzone. Der Wanderweg ist über weite Strecken sehr gut ausgebaut und bietet bei guter Wetterlage grandiose Aussichten auf den Mawenzi, einen Nebengipfel des Kilimanjaros und die sich weit unten erstreckende Steppe Kenias. Nach der Mittagspause an einer kleinen Höhle (Second Cave 3480m) geht es über hügeliges Terrain zum Kikelewa Camp (3630m). Auch vom Camp aus haben Sie einen beeindruckenden Ausblick und können sich in diesem einmaligen Ambiente von den Anstrengungen der Tagesetappe erholen. Abendessen und Übernachtung im Kikelewa Camp.
Frühstück; Mittagessen; Abendessen

Tag 4 Kikelewa Camp (3630m) – Mawenzi Tarn Hut (4310m)

Nach dem morgendlichem Aufbruch vom Camp geht es weiterhin durch Heide- und Moorlandschaft, Sie passieren dabei imposante und für den Kilimanjaro die typischen Senecien-Gewächse (Riesenkreuzkräuter). Doch schon bald wird die Landschaft karger und der Pfad windet sich immer öfter um und über unbewachsene Felsformationen. Auch heute genießen Sie wieder das fantastische Panorama mit Ausblicken auf die Gipfel Kibo und Mawenzi, sowie die weit unten flimmernde Savannenlandschaft Kenias. Nachdem die eine oder andere Felspassage gequert wurde, führt der Weg über einen letzten Moränenkamm zum heutigen Tagesziel, der Mawenzi Tarn Hut. Dieses Camp liegt geschützt durch den Nebengipfel Mawenzi am einzigen Bergsee des Kilimanjaros-Massivs und gilt bei vielen Bergsteigern als eine der stimmungsvollsten Übernachtungsmöglichkeiten im Nationalpark. Abendessen und Übernachtung.
Frühstück; Mittagessen; Abendessen

Tag 5 Mawenzi Tarn Hut (4310m) – Kibo Hut (4700m)

Die heutige Etappe führt Sie über den lang gestreckten Kibo-Sattel, der den Mawenzi-Gipfel mit seinem großen Bruder „Kibo“ verbindet. Die Landschaft hier oben wird auch als afro-alpine Wüste bezeichnet, da nur noch wenige Gräser und andere Pflanzen in dieser trockenen und sauerstoffarmen Umgebung überleben können. Der einfach zu laufende Weg ist nur wenig steil und Schritt für Schritt kommen Sie dem omnipräsenten Gipfelmassiv näher. Kurz vor dem Tagesziel sind noch einige Felspassagen zu meistern, bevor Sie die Kibo oder School Hut erreichen. Nun bleibt Zeit sich für die morgige Gipfeletappe zu regenerieren. Übernachtung bei der Kibo Hut.
Frühstück; Mittagessen; Abendessen

Tag 6 Kibo Hut (4700m) – Uhuru Peak (5895m) – Horombo Hut (3700m)

Der Aufstieg beginnt gegen 00:00h nach einem wärmenden Tee und einigen Keksen zur Stärkung. Im Schein der Stirnlampe geht es nun die steilen Ascheflanken des Kibos hinauf. Nach 5- 7 Stunden nächtlichen Aufstiegs erreichen Sie den Gillman’s Point auf 5681m; der Weg auf den Kraterrand des Kilimanjaros ist geschafft. Während die aufgehende Sonne ihre wärmenden Strahlen auf die Gipfelregion und die weite Ebene sendet, geht es nun die letzten 1 – 2 Stunden entlang des Kraterrandes zum Uhuru Peak (5895m). Gratulation: Sie stehen auf dem Dach Afrikas! Der Abstieg durch die nun aufgetaute Lava Asche verläuft fast auf derselben Route und Sie erreichen am frühen Vormittag Kibo Hut. Hier hat die Bergmannschaft auf Sie gewartet und versorgt Sie mit einer warmen Mahlzeit. Danach erfolgt der weitere Abstieg bis zur Horombo Hut (3700m), wo ein Abendessen und der wohlverdiente Schlaf auf Sie warten. Hier übernachten Sie noch einmal im Zelt.
Frühstück; Mittagessen; Abendessen

Tag 7 Horombo Hut (3700m) – Marangu Gate (1860m) – Moshi

In 5-6 Stunden meistern Sie den einfacheren Abstieg auf der gut ausgebauten Marangu Route und erreichen wieder das Marangu Gate am frühen Nachmittag. Dort am Fuße des Kilimandscharo werden Sie abgeholt und zurück in Ihr Hotel gebracht, wo die Aushändigung der Gipfelurkunde folgt. Nach 6 Tagen am Berg können Sie nun endlich wieder eine heiße Dusche genießen und Ihren Gipfelerfolg feiern. Übernachtung im Sal Salinero Hotel.
Frühstück; Mittagessen; Abendessen

Tag 8 Moshi – Kilimanjaro Flughafen

Nach dem Frühstück setzen Sie Ihr individuelles Reiseprogramm fort oder erhalten einen Transfer zum Kilimanjaro Flughafen bzw. zum Ort Ihrer Wahl im Großraum Moshi.
Frühstück

Eingeschlossene Leistungen:

  • Kilimanjaro Trekking laut Reiseverlauf
  • Professioneller, englischsprachiger Guide
  • Bergmannschaft (Koch & Träger)
  • Übernachtungen in Hotels und Bergzelten
  • Campingausrüstung (Zelte, Schlafmatten, Stühle, Tische etc.)
  • Chemietoilette mit Toilettenzelt
  • Mahlzeiten wie im Reiseverlauf angegeben
  • Trinkwasser
  • Alle Nationalparkgebühren
  • Alle erwähnten Transfers

Nicht eingeschlossene Leistungen:

  • Schlafsack
  • Flüge
  • Alkoholische Getränke und Soft Drinks
  • Visagebühren
  • Trinkgelder
  • Persönliche Ausgaben für Souvenirs etc.
  • Reiseversicherung
Anfragen

1. Tourspezifische Informationen: Kilimanjaro Trekking Rongai Route

Schlechte Wetterverhältnisse mit langanhaltenden Regengüssen sowie miserable Sichtverhältnisse am Berg sind während eines Kilimanjaro Trekkings nicht nur beschwerlich, sondern können auch die Lust am Wandern extrem schmählern. Aus diesem Grund raten wir von einem Kilimanjaro Trekking während der großen Regenzeit zwischen Ende März bis Ende Mai ab. Im November herrscht meist eine kleine Regenzeit vor. Zu dieser Zeit fallen die Niederschläge erfahrungsgemäß geringer und auch nicht so heftig aus. Während die Monate Januar und Februar die höchsten Temperaturen aufweisen, sind die Trockenmonate von Juli bis Oktober ebenfalls bestens geeignet für eine Kilimanjaro Besteigung. Generell gilt jedoch, dass am Berg plötzlich wechselnde Wetterverhältnisse nie auszuschliessen sind.

Unterschätzen Sie nicht die Temperaturunterschiede auf den verschiedenen Höhenlagen, die Sie während Ihres Kilimanjaro Trekkings durchqueren. Während Ihrer mehrtägigen Wanderung am Kilimanjaro durchwandern Sie 5 Klimazonen von der schwül-heißen tropischen Regenwaldzone bis hinauf in die eisige Gipfelzone, in der die Nachttemperaturen bis auf -15 Grad und darunter fallen können.

Jede Bergmannschaft besteht aus einem Head Guide, je nach Gruppengöße einem oder mehreren sogenannten Assistant Guides, einem Koch, einem Kellner und zahlreichen Trägern. Unsere englischsprachigen Mountain-Guides haben alle eine entsprechende Lizenz sowie langjährige Berufserfahrung. Das Bergteam wird für jede Tour von dem jeweiligen Head Guide zusammengestellt, wodurch eine gute Zusammenarbeit im Team vorhanden ist. Die Träger sind für den Transport der Verpflegung als auch des Trinkwassers auf bestimmten Etappen zuständig, sowie für den Transport der Ausrüstung und des Gepäcks der Kunden. Das maximale Gewicht für einen Träger beträgt 20kg, somit kommen schnell 2-4 Träger pro Teilnehmer zusammen. Bitte bedenken Sie, wenn Sie Zweifel an der Notwendigkeit dieser großen Mannschaft haben, dass diese Tätigkeit eine gute Einkommensmöglichkeit für die lokale Bevölkerung ist.

Während Ihres gesamten Kilimanjaro Trekkings werden Sie stets von einem Head Guide und je nach Gruppengröße einem oder mehreren Assistant Guides begleitet. Sollten einzelne Wanderer die Bergtour vorzeitig abbrechen müssen, ist somit eine individuelle Betreuung sichergestellt, ohne dass der Aufstieg der anderen Bergsteiger beeinträchtigt wird. Abends bespricht Ihr Guide mit Ihnen zusammen den kommenden Tag. Für Ihre eigene Sicherheit leisten Sie bitte stets den Anweisungen Ihres Mountain Guides Folge und entwenden Sie keine Dinge aus dem Kilimanjaro Nationalpark, wie Pflanzen, Steine, Hölzer, Tierknochen etc.

Die übrige Bergmannschaft steigt meist getrennt von der eigentlichen Trekkinggruppe auf und hat meist schon das Übernachtungslager aufgebaut, wenn Sie das Camp erreichen. Ein Koch bereitet für Sie die Mahlzeiten vor und kümmert sich selbstverständlich auch um den Abwasch. Ein Kellner serviert die Mahlzeiten im Messzelt und unterstützt den Koch bei seinen täglichen Aufgaben.

Ihre Zufriedenheit mit der Leistung Ihrer Trekkingcrew können Sie ebenfalls in Form des Trinkgeldes ausdrücken. Das Trinkgeld stellt mit einen Lohn für die getane Arbeit dar und ist ein fester Bestandteil des Gehalts. In einer Bergmannschaft herrscht eine klare Hierarchie auch was die Trinkgeldvergabe angeht und wie folgt eingehalten werden sollte. Unsere Empfehlung für den Head Guide entspricht mit je ca. 15-18 USD pro Tag pro Gruppe dem normalen Standard, wobei ein Assistant Guide jeweils ca. 12-15 USD erhält. Der Koch steht über dem Kellner und erhält ca. 8-10 USD wobei der Kellner ca. 7-9 USD pro Tag pro Gruppe erhält. Auf der untersten Stufe stehen die Träger, die jeweils ca. 6-7 USD pro Tag pro Gruppe erhalten. Bei einer Gruppengröße von 5 Teilnehmern auf einem 6 tägigen Kilimanjaro Trekking kommen ca. 180 – 200 USD Trinkgeld pro Bergsteiger zusammen. Üblicherweise werden die Trinkgelder am Ende der Tour in einem Umschlag dem Guide überreicht, der diese dann entsprechend an seine Crewmitglieder aufteilt.

Nur auf der Marangu Route wird in einfachen Berghütten übernachtet, die für mehre Personen ausgelegt sind. Die Ausstattung der Holzhütten basiert auf Bettkästen mit Matratzen sowie elektrisches Licht in den einzelnen Hütten. Allerdings gibt es weder in den Hütten noch in den Camps eine Stromversorgung.

Nur auf den ersten zwei Hüttenstationen der Marangu Route (Marangu & Horombo Hut) gibt es fließend kaltes Wasser. Daher werden zum Waschen auf allen Routen jeweils morgens und abends Schüsseln mit Warmwasser zur Verfügung gestellt. Als Toiletten dienen primitive Toilettenhäuschen mit Plumpsklo oder Stehtoiletten.

Auf allen anderen Routen am Kilimanjaro wird in Zelten übernachtet. Wir setzen nur Produkte mit hoher Qualität und dafür bekannte Marken, wie Vaude und Nordisk, ein und modifizieren die Ausrüstung so, dass sie optimal die Kundenwünsche erfüllt. Die Schlafmatte sowie die Campingausstattung sind aus robustem aber leichtem Material, um das Gewicht für die Träger zu reduzieren. Das komplette Equipment wird nach jeder Tour gut gereinigt und wenn nötig ausgebessert. Neben der Campingausrüstung wie Zelten, Tisch und Stühlen stehen auch Geschirr und Besteck zur Verfügung. Sie selbst benötigen nur einen eigenen Schlafsack und entsprechend Trekkingbekleidung. Es können auch Schlafsäcke und Wanderstöcke vor Ort gegen Gebühr ausgeliehen werden, dies ist aber vorzeitig, am besten bei Buchung Ihrem Reiseberater mitzuteilen.

Die Verpflegung während des Kilimanjaro Trekkings basiert auf Vollpension. Der Sie begleitende Bergkoch bereitet die Mahlzeiten zu und kümmert sich natürlich auch um den Abwasch. Sie können sich also zusammen mit Ihren Mitreisenden entspannt zurücklehnen und die Mahlzeiten, die Ihnen ein Kellner im Messzelt bzw. in der Gemeinschaftsberghütte serviert, zusammen geniessen.

Das Frühstück ist am englischen Frühstück orientiert mit Omelette, Porridge (Haferbrei), Speck oder Würstchen, Toast mit Marmelade, Honig oder Erdnussbutter und frischem Obst. Zum Mittagessen erhalten Sie eine Lunchbox mit auf den Weg. Diese enthält meist einen Fruchtsaft, ein Sandwich oder ein Pfannkuchen, ein gegrilltes Stück Hühnchen, ein gekochtes Ei, ein Stück Obst oder ähnliches. Nach jeder Tagesetappe erwartet Sie schon im Camp eine erste Stärkung mit einer Schüssel Popcorn, Erdnüssen oder Keksen sowie heißem Tee. Das Abendessen ist sehr reichlich und besteht aus drei Gängen. Als Vorspeise gibt es eine Suppe und als Nachtisch meist Früchte. Die Hauptspeise kann ein Gemüseintopf mit Kartoffeln oder Reis sein oder aber auch Pasta, Fleisch oder Fisch.

Als Trinkwasser wird Wasser am Kilimanjaro aus den Quellen genommen und vor dem Gebrauch abgekocht. Wenn Sie es für notwendig erachten, können Sie zusätzlich noch Entkeimungstabletten mitbringen und bei Bedarf verwenden. Zum Frühstück und Abendessen werden Schwarztee, Instantkaffee, Instantkakao und Milchpulver gereicht. Wenn Sie abends lieber einen Früchte- oder Kräutertee trinken möchten, bitten wir Sie ein paar Teebeutel selbst mitzubringen.

Laut Vorschrift der KINAPA (Kilimanjaro National Park Authority) ist die Nutzung von jeglichen Plastikflaschen am Kilimanjaro aus Umweltschutzgründen verboten. Deshalb müssen Trinkflaschen aus Aluminium o.ä. selbst mitgebracht werden. Unsere Empfehlung: Bringen Sie mindestens eine (Thermos-) Trinkflasche mit einem Mindestfassungsvermögen von 2-3 Litern mit. Tragesrucksäcke mit integriertem Trinksystem sind ebenfalls zu empfehlen, da sie eine konstante Flüssigkeitzufuhr ohne Pausen ermöglichen und erfahrungsgemäß somit mehr Flüssigkeit zu sich genommen wird.

Bitte beachten Sie, dass Ihre Trinkvorräte immer nur morgens und abends mit abgekochtem Wasser aufgefüllt werden können!

Sollten Sie bezüglich der Mahlzeiten Unverträglichkeiten haben (z.B. Laktoseintoleranz o.ä.) oder sollten Sie eine vegetarische Verpflegung wünschen, bitten wir Sie dies uns vorab bei der Buchung mitzuteilen.

Sie selbst tragen während des Trekkings immer nur Ihren Tagesrucksack. Bitte beachten Sie, dass ein Träger Ihr Hauptgepäck am Berg für Sie übernimmt, welches Ihnen erst bei Ankunft im Camp wieder übergeben wird. Das Gewicht Ihres Gepäcks darf 12 kg nicht überschreiten. Bitte nutzen Sie keine Koffer, da diese von den Trägern nicht transportiert werden können! Formbare Taschen oder Rucksäcke sind am besten geeignet. Es empfiehlt sich, den Inhalt Ihres Hauptgepäcks zusätzlich in Plastiktüten zu verpacken, um es besser gegen Feuchtigkeit und Schmutz zu schützen.

Darüber hinaus sind die Gepäckbestimmungen der Fluglinien zu beachten. Auf internationalen Flügen dürfen meist mehr Kilogramm pro Person mitgenommen werden als bei Inlandsflügen. Hingegen sind Gepäcklimitierungen auf z.B. 15- 20kg pro Person bei Inlandsflügen einzuhalten, beispielsweise vom tansanischen Festland nach Sansibar oder bei Charterflügen in oder aus den Nationalparks.

Gepäck, das Sie am Berg nicht benötigen, aber später für Ihre Weiterreise nutzen möchten, können Sie gerne während des Trekkings im Berghotel zwischenlagern.

Ihre Kleidung am Berg sollte den unterschiedlichsten Wetter- und Temperaturschwankungen standhalten. Deshalb ist das berühmte Zwiebelsystem ratsam. Lassen Sie sich hierzu in einem Fachgeschäft für Outdoorbekleidung beraten. Beachten Sie, dass die Temperaturen bei der ersten Etappe noch sehr hoch und zum Teil sehr schwül sein können. Das Extrem dazu ist die Gipfeletappe, dort kann es bis zu minus 20 Grad haben und Schneefall ist keine Seltenheit.

Die folgende Packliste dient lediglich der Orientierung und kann selbstverständlich individuell ergänzt werden: warmer Schlafsack (-12 Grad im Komfortbereich), evtl. Schlafsack-Inlett, Stirnlampe, Taschenlampe, Trekkingstöcke, Wanderstiefel, Fleecepulli, Mütze, warme Handschuhe, Tagesrucksack (20-35l Volumen), Trinkflaschen oder Trinkwasserrucksacksystem (Füllmenge insg. mind. 2-3l pro Person), Sonnenschutz für die Lippen, Sonnencreme, Sonnenhut, Alpin-Sonnenbrille, kleines Handtuch, Sport- oder Funktionsunterwäsche, Regenhose- und Jacke, Halstuch, ggf. Gamaschen, Ohrstöpsel, Toilettenpapier, evlt. Kartenspiel oder Buch, Fotoausrüstung inkl. Ladegerät oder Ersatzakkus, Steckdosenadapter, Impfpass, Traubenzucker, Brausetabletten z.B. Magnesium, Energieriegel (von zuhause mitbringen), Früchtetee (falls Sie abends keinen Schwarztee trinken möchten).

Sämtliche Bergausrüstung, wie zum Beispiel Schlafsäcke oder Trekkingstöcke, können Sie gegen Gebühr vor Ort ausleihen. Dies ist bei bei Buchung mit anzumelden. Kontaktieren Sie für weitere Informationen das Tanzania-Experience-Team.

Ihre Reiseapotheke könnte folgendermaßen aussehen: Blasenpflaster, Schmerztabletten, Elektrolyt-Pulver bei Durchfall, Halsschmerzlutschtabletten, Magentropfen, Durchfallmittel, Salbe bei Mückenstichen, Anti-Mückenspray, Anti-Malaria-Medikamente, Muskelschmerzsalbe, Mini-Verbandkasten, Leukoplast/ Pflaster, Pinzette, Schere, Einmalhandschuhe, Fieberthermometer, Sicherheitsnadeln, Desinfektionsmittel, Jodsalbe, Rettungsdecke, etc. Auch die Mitnahme von Antibiotika ist möglich erfordert aber im Ernstfall die Rücksprache mit einem Arzt.

Regelmäßiges Ausdauertraining ist definitiv Hauptbestandteil einer guten Vorbereitung, um die körperlichen Anstrengungen bei einer mehrtägigen Trekkingtour gut zu bewältigen. Zum Thema Fitness können Sie sich Folgendes vor Augen halten: Sie sollten in der Lage sein, 6 Tage hintereinander mindestens 6 Stunden zu wandern. Zudem ist Trittsicherheit auch von Bedeutung, denn der Anstieg, vor allem bei der Gipfeletappe, führt über unwegsames Gelände. Der Abstieg ist ebenfalls sehr anstrengend und beansprucht stark die Knie. Die große Höhe und die damit verbundene sauerstoffarme Luft können große Auswirkungen auf den Körper haben und die Symptome der Höhenkrankheit sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Höhenkrankheit wird durch eine Unterversorgung des Gehirns und anderem Körpergewebe mit Sauerstoff verursacht. Die dadurch ausgelösten Kompensationsmechanismen sind die auftretenden Symptome. Diese treten meist ab einer Höhe von 2500m auf. Frühe Symptome sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Wasseransammlungen unter der Haut und ein Ruhepuls, der um mehr als 20% beschleunigt ist. Als Warnzeichen können folgende betrachtet werden: Konstante schwere Kopfschmerzen, schwere Übelkeit und Erbrechen, Atemnot in Ruhe, Herzjagen, Schlaflosigkeit, trockener Husten, Schwindel, Benommenheit, Ausscheidung von dunklem Harn und reduzierte Harnmenge. Sollte es soweit kommen, wird Ihr Guide Sie zum Abstieg auffordern. Folgende höhentaktische Fehler sollten vermieden werden: Zu rascher Aufstieg, Überanstrengung, Konsum von Alkohol, Flüssigkeits- und Mineralienmangel, Infekte, die Einnahme von Schlafmittel. Bitte leisten Sie stets den Anweisungen Ihres erfahrenen Mountain Guides Folge.

Da ein langsames Aufsteigen meist zu einer besseren Akklimatisierung hilft, empfehlen wir ein Kilimanjaro Trekking mit sechs Wandertagen. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, höher aufzusteigen, aber auf niedriger Höhe zu schlafen und auszuruhen. Wen und wann die Höhenkrankheit trifft, ist bisher noch nicht ausreichend erforscht, so kann die Höhenkrankeit einen Spitzensportler oder Kettenraucher gleichmerassen treffen. Die Einnahme von Medikamenten zur Vermeidung der Höhenkrankheit als Prophylaxe wird unsererseits abgelehnt. Es treten oft unangenehme Nebenwirkungen auf. Zudem lassen sich die Symptome der Höhenkrankheit dann schlechter erkennen. Eine Höhenanpassung vorab ist nur möglich, wenn Sie sich mehrere Tage auf über 2.500 Höhenmetern aufhalten und das nicht länger als 10 Tage vor dem eigentlichen Trekking. So gesehen ist eine vorangegangene Mt. Meru Besteigung sicherlich eine ideale Vorbereitung, um sich so gut wie möglich an die Höhe anzupassen.

Die Nationalparkbehörde schreibt ein Mindestalter von 10 Jahren vor. Dies ist nur zulässig, wenn die Kinder zusammen und im Einverständnis ihrer Eltern begleitet werden. Wegen der Risiken durch die große Höhe, empfehlen wir aber ein Mindestalter von 14-16 Jahren.

Ein typischer Tagesablauf während Ihres Kilimanjaro Trekkings sieht wie folgt aus: Gegen 7 Uhr werden Sie geweckt und es werden Schüsseln mit warmem Wasser und Seife für eine kurze Morgentoilette gereicht, daraufhin frühstücken Sie im Aufenthaltszelt/ Gemeinschaftshütte und stärken sich für den Tag. Gegen 8 Uhr gehen Sie zusammen mit Ihrem Guide los. Die Gehzeiten pro Tag variieren zwischen 4 und 8 Stunden, ausgenommen die Gipfeletappe: Hier wird am späten Abend gegen 23:00 Uhr oder Mitternacht gestartet, wenn die Vulkanasche am Berg noch gefroren ist und das Aufsteigen erleichtert. Zum Sonnenaufgang werden Sie den Kraterrand erreicht haben, um die Aussicht mit den ersten Sonnenstrahlten zu genießen. Von da aus begeben Sie sich auf das letzte Stück bis zum höchsten Punkt des Kraters, den Uhuru Peak. Nach dem Gipfelfoto steigen Sie wieder zum letzten Camp / Hütte ab, das Sie gegen 10:00 Uhr erreichen sollten. Nach einem tiefen kurzen Schlaf und einer stärkenden heissen Mahlzeit geht es dann weiter hinunter bis zum nächstliegenden Camp / Hütte. An diesem Tag sind Sie somit insgesamt 12 bis 14 Stunden zu Fuß unterwegs.

An den übrigen Tagen haben Sie eine Lunchbox für das Mittagessen in Ihrem Tagerucksack dabei und halten auf der Strecke für einen kurzen Snack. Nachmittags erreichen Sie das nächste Camp / Hütte, wo die Bergcrew bereits das Übernachtungslager aufgebaut und bereits das Abendessen vorbereitet hat. Sie erhalten wieder eine Waschschüssel mit warmen Wasser und nach kurzem Relaxen begeben Sie sich mit Ihrem Mitstreitern zum gemeinsamen Abendessen in das Aufenthaltszelt / Gemeinschftshütte und lassen zusammen den Tag ausklingen. Wer will kann noch ein wenig länger beisammen sitzen, aber meist sind alle Wanderer relativ schnell in Ihren Zelten / Hütten verschwunden, um sich von den Strapazen zu erholen und fit für den nächsten Tag fit zu sein.

Die Gruppengröße bei einer Kilimanjaro Gruppentour besteht aus 2 bis 10 Personen. Die Zusammensetzung der Wandergruppen ist gut durchmischt: Es sind Gäste jeden Alters, Geschlechts und verschiedener Nationalitäten vertreten. Insbesondere für Einzelreisende ist ein Kilimanjaro Trekking als Gruppentour preislich aber auch als Gruppenerlebnis attraktiv.

Bei einer privaten Kilimanjaro Trekkingtour wählen Sie selbst Ihren bevorzugten Reisezeitraum. Zusätzlich ist eine mobile Toilette exklusiv für Sie im Service mit inkludiert, mit Ausnahme für die Marangu Route als Privattour. Diese steht Ihnen in jedem Camp zur Verfügung und wird täglich gereinigt. Die Vor- und Nachübernachtung findet bei einer privaten Kilimanjaro Trekkingtour in einem höherwertigen Hotel statt als bei einer Gruppentour.

Gerne können Sie die Trekkingtour noch individuell verlängern, entweder durch eine Safari oder einem Badeaufenthalt auf der Gewürzinsel Sansibar. Als ideale Vorakklimatisierung für den Kilimanjaro bietet sich auch ein Mt Meru Trekking an. Sprechen Sie einfach das Tanzania-Experience-Team an.

2. Allgemeine Reisevorbereitungen für den Aufenthalt in Tansania

Zur Einreise nach Tansania benötigen Sie einen Reisepass, der nach Wiederausreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Mitreisende Kinder benötigen einen eigenen Reisepass. Außerdem müssen Sie im Besitz eines gültigen Flugtickets sein oder einen anderen Nachweis erbringen können, der es Ihnen ermöglicht, das Land wieder zu verlassen.

Für die Einreise nach Tansania ist für die meisten Nationalitäten ein Visum erforderlich. Das Touristenvisum ist nach Einreise für 3 Monate gültig. Dieses kostet zum heutigen Datum (Feb 2015) 50 US-Dollar pro Person und kann entweder vorab über die Botschaft Tansanias in Ihrem Heimatland oder bei Einreise am Flughafen erworben werden. Unter folgendem Link finden Sie Informationen, welche Nationalitäten für die Einreise nach Tansania ein Visum benötigen und ob ein Visum schon vor Antritt der Reise beantragt werden muss: http://immigration.go.tz/index.php/en/services/visa-information.
Sollten Sie eine länderübergreifende Safari unternehmen, dann überprüfen Sie bitte, ob Ihr Visum eine mehrmalige Einreise ins Land ermöglicht.

Zudem kann der Nachweis einer Gelbfieberimpfung notwendig sein (Impfpass mitnehmen!). Detaillierte Informationen hierzu finden Sie unter dem Punkt 2.8.

Eine Auslandsreisekrankenversicherung inklusive medizinischer Rückführung ist auf alle Fälle sehr sinnvoll. Ob eine separate Reiserücktrittskostenversicherung für Sie Sinn macht, liegt in Ihrem eigenen Ermessen.

Während unserer Safaris sind alle Gäste bei AMREF-Flying Doctors versichert. Diese Versicherung umfasst in einem medizinischen Notfall den Transport per Kleinflugzeug von einem Airstrip/Airport zum nächsten Krankenhaus z.B. nach Arusha oder Nairobi. Sie ersetzt nicht die Auslandsreisekrankenversicherung oder einen Krankenrücktransport in Ihr Heimatland.

Die Landeswährung in Tansania ist der Tansania-Schilling (TZS), aber auch der US-Dollar ist in Hotels und Lodges und als Zahlungsmittel für touristische Angebote weit verbreitet.

Den aktuellen Umrechnungskurs von TZS zu EUR oder USD können Sie unter folgender Webseite einsehen: http://www.oanda.com/lang/de/currency/converter/.

Offizielle Wechselstuben (engl. bureau de change) sind weit verbreitet und in allen größeren Städten, an Flughäfen und in vielen Hotels zu finden. Beim Wechsel von US-Dollar-Noten ist zu beachten, dass 50- und 100-Dollar-Noten meist einen besseren Kurs erbringen als kleinere Scheine.

Dollar-Noten, die vor 2006 gedruckt wurden, werden in Tansania normalerweise nicht mehr akzeptiert.

Bankautomaten (engl. ATM) gibt es in den größeren Städten wie beispielsweise in Arusha oder Moshi. Mit der Kreditkarte oder EC-Maestro-Karte ist es möglich, dort Geld in der Landeswährung, also Tansania-Schilling, abzuheben. Erfahrungsgemäß kommt es aber immer wieder zu Ausfällen der Geldautomaten durch Netzwerkprobleme, Stromausfälle etc. Für diesen Fall sollten Sie vorbereitet sein und noch ausreichend Bargeld dabei haben.

In größeren Hotels ist die Bezahlung mit Kreditkarte (VISA) normalerweise problemlos möglich. Hierbei wird allerdings oft ein Zuschlag erhoben. Zudem ist es ratsam, Ihre zuständige Bank über den geplanten Einsatz Ihrer Kreditkarte in Tansania im Voraus zu informieren.

Trinkgelder sind in Form von US-Dollar üblich, können aber auch in Tansania-Schilling oder Euro bezahlt werden.

In Hotels liegen die Preise für Getränke und Speisen auf europäischen Niveau.

Auf einigen Touren ergibt sich oft Gelegenheit für optionale Besuche, z.B. von Museen oder kulturellen Projekten, die mit Extrakosten verbunden sind.

Vor Ihrem Rückflug kann es vorkommen, dass am Abflughafen in Tansania eine Ausreisegebühr erhoben wird. Uns liegen Informationen vor, dass diese Abflugsteuer für Inlandsflüge 13.000 Tansania-Schilling (ca. 8 US-Dollar oder ca. 6 Euro) beträgt und für internationale Flüge 49 US-Dollar pro Person. Aber ob diese Gebühren wirklich konsequent erhoben werden, ist unklar. Bitte verlangen Sie immer eine Quittung.

Trinkgelder für touristische Leistungen sind in Tansania weit verbreitet und bilden praktisch ein zweites Gehalt der einheimischen Guides, Begleit- und Bergmannschaften. Empfehlungen für übliche Trinkgelder finden Sie in den tourspezifischen Informationen.

In Hotels werden Trinkgelder ebenfalls gerne gesehen. Oft gibt es an der Rezeption eine ‚Tipbox’, in die bei Abreise eine Aufmerksamkeit gegeben werden kann. Diese wird dann an das gesamte Personal des Hotels verteilt.

Tansania lässt sich das ganze Jahr über bereisen. Da auf der Südhalbkugel gelegen, bilden die Monate Dezember bis Februar die wärmste Jahreszeit mit vereinzelten Niederschlägen.

Die Trockenzeit dauert von Ende Juni bis Oktober, wobei im Juli und August deutlich kühlere Temperaturen herrschen.

Von April bis Mitte Mai herrscht die große Regenzeit, dabei kann es zu heftigen Niederschlägen kommen. Die kleine Regenzeit im November fällt dagegen wesentlich weniger stark aus.

Unterschätzen Sie nicht die Temperaturunterschiede in den verschiedenen Höhenlagen. Am Ngorongoro Krater, der auf über 2.000 Metern Höhe gelegen ist, können die Nachttemperaturen bis auf 0 Grad sinken, während die Temperaturen an der Küste in der Regel konstant zwischen 20 – 28 Grad liegen.

Durchschnittliche Temperaturen (°C)

Durchschnittlicher Niederschlag (mm/Monat)

Detailierte Informationen zum empfohlenen Gepäck finden Sie in den tourspezifischen Informationen. Darüber hinaus senden wir Ihnen bei Buchung eine separate Ausrüstungsliste zu.

Bitte beachten Sie die gesonderten Gepäckbestimmungen der jeweiligen Fluggesellschaften. Insbesondere kleinere private Fluggesellschaften erlauben teilweise nur 15 kg inkl. Handgepäck pro Person. Für alle Safaris und Trekkingtouren gilt: wenn möglich, BITTE KEINE KOFFER!

Generell birgt Ostafrika keine grundlegend größeren gesundheitlichen Risiken als andere Ferndestinationen. Beraten Sie sich dennoch vor Abreise mit Ihrem Hausarzt oder einem Tropenmediziner in Bezug auf etwaige Impfungen, Malariaprophylaxe etc.

Wir bitten Sie, dass Sie uns bei eventueller Unverträglichkeit von Medikamenten, starken Allergien, Bluthochdruck, Epilepsie, Asthma, Herzbeschwerden etc. vor der Buchung entsprechend informieren und auch den Guide bei Tourbeginn davon in Kenntnis setzen.

Impfempfehlungen:

Es werden die Standardimpfungen laut Impfkalender des Robert-Koch-Instituts empfohlen:
http://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/Aktuelles/Impfkalender.html.

Des Weiteren sind folgende Reiseimpfungen empfehlenswert: Hepatitis A & B, ggf. Typhus bei besonderen Expeditionen oder Langzeitaufenthalten sowie Tollwut und Meningitis. Bitte kontaktieren Sie hierzu einen Arzt.

Malaria wird durch infizierte Stechmücken übertragen. Hauptsächliche Symptome sind Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost und Schweißausbrüche. Die Malaria tropica ist die gefährlichste Form und hat eine Inkubationszeit von mindestens 7 Tagen. Hier kann es rasch zu lebensbedrohlichen Zuständen mit Koma und Nierenversagen kommen. Hohes Risiko besteht in Tansania in Gebieten unter 1.800 Metern Höhe. Ein Moskitonetz über dem Bett oder an den Tür- und Fensteröffnungen sowie lange Kleidung während der Abenddämmerung bilden den naheliegendsten Schutz. Zusätzlich ist Mückenspray zu verwenden. Anti-Malaria-Medikamente als Prophylaxe einzunehmen oder als Stand-by-Medikation dabei zu haben, sind ebenfalls als Schutzmaßnahmen in Betracht zu ziehen. Bitte konsultieren Sie hierzu einen Arzt oder informieren Sie sich bei einer qualifizierten reisemedizinischen Beratungsstelle.

Darminfektionen: Ein Risiko für Durchfallerkrankungen ist durch ungewohnte Speisen, aber auch aufgrund anderer örtlicher Hygienestandards nicht auszuschließen. In Ausnahmefällen kann es durch verunreinigtes Trinkwasser zu räumlich begrenzten Cholera-Ausbrüchen kommen. Die Standardmaßnahmen hinsichtlich Hygiene, wie z.B. sorgfältiges Händewaschen, sind einzuhalten.

Gelbfieber: Das Virus, das Gelbfieber verursacht, wird durch Primaten und durch bestimmte Stechmücken übertragen. Die Infektion hat folgende Symptome: plötzliches hohes Fieber, Übelkeit und Schmerzen. Eine Impfung gegen Gelbfieber ist möglich.

Bei der Einreise nach Tansania ist eine Gelbfieberimpfung nur dann nachzuweisen, wenn aus einem anderen Gelbfiebergebiet, beispielsweise Kenia, eingereist wird. Reisende aus nicht endemischen Ländern benötigen keine Impfbescheinigung, es sei denn, sie verlassen den Flughafen beim Zwischenstopp in einem Endemieland oder halten sich mehr als 12 Stunden in diesem auf.

Schlafkrankheit: Im Verlauf der letzten Jahre sind einzelne Fälle aufgetreten. Der Schutz vor Tsetsefliegen (tagaktiv) ist zu beachten.

Denguefieber: Die Zahl der Denguefieber-Fälle, die durch extreme Überschwemmungen im Jahr 2014 in Dar es Salaam und der umliegenden Region verursacht wurden, geht weiter zurück. Der Schutz vor den vorwiegend tagaktiven Überträgermücken ist zu beachten.

Unter folgender Homepage können Sie einen auf Reisemedizin spezialisierten Arzt und Gelbfieber-Impfstellen in Ihrer Region finden:
http://www.crm.de/rgi/adressen.htm.

Tansania erreichen Sie per Flugzeug an einem der drei internationalen Flughäfen: Kilimanjaro Airport (JRO) im Norden des Landes, Dar es Salaam (DAR) an der Küste oder Sanisbar (ZNZ) auf der gleichnamigen Insel.

Alternativ reisen Sie mit einem Bus aus einem der umliegenden Länder ein, z.B. aus Kenia. Zuverlässige Zugverbindungen gibt es in Tansania leider kaum.

Während einer unserer geführten Safaris in Tansania sind Sie in einem Safarifahrzeug mit Ihrem Reiseführer (Guide) unterwegs. Als Fahrzeuge werden Toyota Landcruiser mit hochklappbarem Dach eingesetzt. Hier haben bis zu 7 Personen einen Fensterplatz.

3. Wissenswertes während Ihres Aufenthaltes in Tansania

In Tansania ist das 3-polige englische Steckermodell üblich. Adapter hierfür besorgen Sie bestenfalls schon zu Hause im Elektrohandel. Bitte bringen Sie ausreichend Batterien für Ihre Fotokamera mit. Ein Invertersystem mit eingebauter 220-V-Steckdose steht in vielen unserer Safarifahrzeuge zur Verfügung. Während unserer Trekkingtouren gibt es keine Stromversorgung, auf Camping Safaris nur auf vereinzelten Campingplätzen.

In Ihrem Hotel oder Tented Camp können Sie Ihre Geräte dagegen in der Regel an der Rezeption oder auch auf Ihrem Zimmer aufladen. Netzschwankungen und Stromausfälle sind allerdings relativ häufig. Die meisten Hotels haben für diese Fälle einen eigenen Generator. Die Stromspannung in Tansania beträgt 220 Volt.

Mobilfunk und Internet sind weit verbreitet in Tansania. Das Mobilfunknetz ist in den Städten und entlang der Hauptstraßen überraschend gut entwickelt. Abgelegende Gebiete und Bergregionen sind allerdings – wenn überhaupt – nur stellenweise abgedeckt.

Viele Hotels und Cafés bieten mittlerweile WiFi-Verbindungen für Gäste an. Zudem gibt es in den Städten noch das ein oder andere Internet-Café.

Während unserer Safaris und Trekkingtouren erhalten Sie ausreichend Mineralwasser (bzw. abgekochtes Wasser bei einigen Trekkingtouren).

Hotels und Lodges verfügen über ein breites Angebot an alkoholischen und alkoholfreien Getränken, die Sie selbst bezahlen. Auf Camping Safaris und Game Drives sorgen Sie selbst für Ihren eigenen Getränkevorrat in Form von Getränkeflaschen, die Sie in Geschäften bzw. in den Lodges kaufen können.

Leitungswasser sollte generell nicht direkt getrunken oder zum Zähneputzen verwendet werden. In den Hotels steht dafür separates Mineralwasser bereit. Auf Camping Safaris und Trekkingtouren benutzen Sie hierfür Ihren bereitgestellten Wasservorrat.

Polizeistationen, Regierungsgebäude, Flughäfen, Brücken und militärische Anlagen sowie Militärangehörige dürfen nicht fotografiert werden. Bitte verhalten Sie sich beim Fotografieren höflich und diskret. Fragen Sie vorab um Erlaubnis, wenn Sie die lokale Bevölkerung fotografieren möchten, um umangenehme Diskussionen über den Preis des Fotos zu vermeiden.

Bezüglich der Religion unterscheidet sich das Festland Tansanias weitgehend von den Küstenregionen oder Sansibar. Letztere sind größtenteils muslimisch geprägt, wohingegen auf dem Festland über 40% der Bevölkerung christlichen Glaubens sind. Es gibt ca. 130 verschiedene Volksgruppen, wobei 95% der Tansanier den Bantu-Volksgruppen angehören. Die im nördlichen Tansania wohl bekannsteste Volksgruppe ist die der Masai, welche zu den halbnomadischen Ethnien gehört. In der Region um den Kilimanjaro ist die Volksgruppe der Chagga ansässig. Viele Volksgruppen sprechen neben Swahili ihre eigene Stammessprache.

Die Amtssprache Tansanias ist Swahili, gefolgt von Englisch als Bildungs- und Tourismussprache. In den meisten Gebieten Tansanias kommen Sie mit Englisch aus. Die Safaris und Trekkingtouren werden ebenfalls in englischer Sprache geführt.

Auf einer von uns durchgeführten Tour werden Sie stets von einem einheimischen englischsprachigen Guide begleitet, der Ihnen Land und Leute nahe bringt. Dies kann entweder eine private Tour sein oder Sie entscheiden sich dazu, sich einer Reisegruppe anzuschließen. In allen Fällen sind Sie kaum allein unterwegs, nur, falls Sie eine Badeverlängerung auf Sansibar im Programm haben. Aber auch dort und im Rest des Landes können Sie sich tagsüber als Frau überall frei bewegen. Bei Nacht ist allen Reisenden anzuraten, lieber ein Taxi zu nehmen. Einige Regeln sind zudem hilfreich: Angemessene Kleidung ist sicherlich angebracht, kurze Shorts und ärmellose Shirts sind zu vermeiden. Dies gilt insbesondere für das muslimisch geprägte Stonetown auf Sansibar.
In unseren Safarifahrzeugen und Zelten (bei Camping Safaris bzw. Trekkingtouren) gilt ein generelles Rauchverbot. Zudem möchten wir Sie bitten, die Zigarettenstummel nicht in die Natur zu werfen, sondern im Müll zu entsorgen.
Auf jeder Safari und Trekkingtour werden Mineralwasserflaschen benötigt. Über das Jahr gesehen ist das ein großer Berg an Plastikmüll. Seit Juli 2014 haben wir die Möglichkeit, diese Wasserflaschen dem Wertstoff-Recycling zuzuführen. Ziel ist es, alle leeren Plastikwasserflaschen wieder mit nach Arusha zurückzubringen und recyceln zu lassen. Somit möchten wir unseren eigenen Beitrag für einen nachhaltigen und umweltbewussten Tourismus leisten.
Wie auch in jedem anderen Reiseland stellen ausländische Touristen eine Zielgruppe für Diebstähle und Überfälle dar. Gepäck sollten Sie daher nie unbeaufsichtigt lassen und führen Sie nicht zu viel Bargeld mit sich. Unnötige Wertgegenstände wie Schmuck etc. lassen Sie am besten gleich zu Hause. Pass, Kamera, Geld und Handy sollten Sie immer in Ihrem Tagesrucksack bei sich führen. Fertigen Sie Kopien Ihrer Dokumente an und bewahren Sie diese an einer anderen Stelle als die Originale auf. Geld sollte generell nicht offen gezeigt werden, das kann schnell zu Neid führen. Spaziergänge sollten Sie bei Dunkelheit unterlassen, es ist sicherer, mit dem Taxi zu fahren. Der Besitz von Drogen und deren Einnahme sind in Tansania generell verboten.
Tansania liegt in der Zeitzone UTC +3 und es gibt keine Umstellung auf Sommerzeit.
Sollten Probleme auf Ihrer Tour auftreten, teilen Sie diese bitte Ihrem Reiseführer (Guide) mit. Sollte dieser keine Abhilfe schaffen können oder handelt es sich um einen größeren Notfall, stehen Ihnen unsere Kollegen vor Ort im Büro in Arusha oder Moshi zur Verfügung. Die entsprechende Kontaktperson mitsamt Telefonnummer wird Ihnen mit den Reiseunterlagen übermittelt. Zusätzlich können Sie sich an Ihren Reiseberater wenden, bei dem Sie die Tour gebucht haben.

Wir hoffen, diese Informationen sind für Sie hilfreich. Wir wünschen Ihnen tolle Erlebnisse und neue Erfahrungen auf Ihrer Reise durch Tansania.