Feedback von Rolf Rosenbaum

Deutschland | 08.08.2016

Urlaub bei und mit den Gnus”

Hallo zusammen,

bei unserem 4. Tansania Urlaub hatten wir uns (mal wieder) das Ziel gesetzt viele Gnus zu sehen und die nach Möglichkeit auch bei einem “Crossing” zu beobachten, incl Krokodilen wie man es auch ständig in Fernsehen sieht. Für dieses Projekt haben wir uns 3,5 Wochen Zeit genommen und außer 2 Tagen Lodge am Anfang und einer Woche “Special Camp” nichts vorgebucht. Die restliche Zeit waren wir mit 2 Autos, Zelten, Guide, Fahrer und Koch unterwegs.

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Nach einer 2 tägigen Einstimmung im Tarangire NP sind wir über den Lake Natron in die Serengeti bei Lobo eingereist und von dort aus zu unserer Special Campsite am Sand River / Mara an der Grenze zu Kenia gefahren.

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Dort haben wir dann 7 Nächte mit unseren Zelten mitten in der Gnu Migration verbracht. Tag und Nacht waren die Gnus rund um uns zu sehen und zu hören, viele Herden von tausenden von Tieren haben die Flächen rund um uns durchquert auf dem Weg zu den Flüssen Sand River und Mara.

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An 5 Tagen konnten wir dann auch die Schauspiele sehen wenn Gnus durch die Flüssen gehen, von Krokodilen gefressen / gekillt werden, ertrinken, zu Tode getrampelt werden, aber auch wie sie den Krokodilen entkommen oder einfach über ein Krokodil drüber klettern und wie viele Tiere den Fluss problemlos schaffen. Auch die Geräuschkulisse und die Dynamik eines Crossings ist in der Realität unvergleichlich und lässt alle Fernsehsendungen verblassen.

Am letzten Tag am Mara wurden wir dann von ein paar 1000 Geiern verabschiedet die mehr oder wenig geduldig auf ihren Anteil am Schauspiel warteten.

Zum Auffüllen unserer Lebensmittelvorräte und zum Fisch essen sind wir danach 2 Tage zum Lake Victoria gefahren bevor wir über den Western Korridor noch für 3 Tage nach Seronera zum “Katzen schauen” zurückgekommen sind.

Passend zu den perfekten Gnu Beobachtungen waren auch die Geparden/Leoparden/Löwen kooperativ und haben sich für Fotos zur Verfügung gestellt, ansonsten waren die zu dieser Zeit eher trockenen und leeren Ebenen mit den ein guter Kontrast zu der Gegend am Mara.

Die letzten 2 Tage haben wir dann kurz entschlossen noch eine Lodge bei Arusha gebucht und die Safari mit einem Besuch im Arusha NP ausklingen lassen. Es waren reichlich Flamingos am Momella Lake und die Colobus Affen aus dem Park haben uns auch noch in der Lodge besucht.

Es war ein perfekter Urlaub, unser Guide Wilson, Ernest als Koch und Innocent haben uns super betreut. Wir waren diesmal insgesamt 10 Tage auf 2 Special Campsites, die Ausrüstung von Tansania Experience hat es ermöglicht alleine im Busch mehr Afrika Feeling zu erleben als auf einer Public Campsite.

Dies war unserer 5. Urlaub mit Wilson und der 3. mit Ernest, die letzten 3 Urlaube haben wir immer als individuelle Safari ohne große Vorplanung aus Deutschland gemacht. Die Flexibilität der Leute vor Ort ermöglicht es dann auch an Orten zu verweilen bzw. seine Planungen erst bei der Ankunft vor Ort an die “Tiersituation” anzupassen.

Wir wären keine guten Deutschen wenn wir nicht überall ein Haar in der Suppe finden könnten deshalb: Die Steuererhöhung zum 1.7 um 18% auf die Parkeintritte mit einer Vorwarnzeit von 7 Tagen war eher unschön.

Rolf Rosenbaum

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