{"id":9988,"date":"2016-09-21T09:52:52","date_gmt":"2016-09-21T06:52:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tanzania-experience.com\/?p=9988"},"modified":"2024-02-23T18:06:29","modified_gmt":"2024-02-23T17:06:29","slug":"afrikanische-bueffel-nicht-zum-spassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tanzania-experience.com\/de\/blog\/african-buffalo-not-be-messed-with\/","title":{"rendered":"Der Afrikanische B\u00fcffel \u2013 nicht zum Spa\u00dfen aufgelegt"},"content":{"rendered":"<p class=\"translation-block\">Der Afrikanische B\u00fcffel, auch Kaffernb\u00fcffel (Syncers caffer) genannt, ist ein gro\u00dfes S\u00e4ugetier und z\u00e4hlt zur Familie der Horntr\u00e4ger. Sie k\u00f6nnen leicht in Schutzgebieten und Nationalparks wie dem  <a href=\"http:\/\/www.tanzania-experience.com\/de\/reiseziele\/ngorongoro-krater\/\" target=\"_self\">Ngorongoro Crater<\/a>  und der <a href=\"http:\/\/www.tanzania-experience.com\/de\/reiseziele\/serengeti-nationalpark\/\" target=\"_self\">Serengeti<\/a> gesehen werden.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Diese gro\u00dfen und kr\u00e4ftigen Horntr\u00e4ger geh\u00f6ren zu den Big Five, Tiere die J\u00e4ger als besonders gef\u00e4hrlich beschrieben, wenn sie verwundet sind und man sich ihnen n\u00e4hert. Es gibt Berichte, denen nach pro Jahr bis zu 200 Leute von B\u00fcffeln aufgespie\u00dft von get\u00f6tet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>B\u00fcffelbullen k\u00f6nnen leicht eine Tonne wiegen, wobei K\u00fche um 500 Kilogramm wiegen. B\u00fcffel k\u00f6nnen eine Schulterh\u00f6he von bis zu 1,60 Metern erreichen und eine K\u00f6rperl\u00e4nge von 1,5 bis zu 3,5 Metern. Bullen haben durchweg schwarzes Fell, K\u00fche einen leichten Braunstich.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.tanzania-experience.com\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/3_1-1.jpg\" alt=\"1\" class=\"wp-image-9992\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Sie haben kurzes Fell und einen gro\u00dfen Kopf mit unverwechselbaren H\u00f6rnern. Sowohl Bullen als auch K\u00fche haben H\u00f6rner, wobei die der Bullen massiver sind. Die H\u00f6rner wachsen auf den Hornbasen am Vorderkopf. Diese Basen setzen die Bullen im Kampf mit Rivalen ein.<\/p>\n\n\n\n<p>B\u00fcffel sind erfolgreiche Graser und kommen in S\u00fcmpfen, Talauen, W\u00e4ldern, offenen und bewaldeten Savannen und Mopane Gebieten vor. Sie sind nicht w\u00e4hlerisch, was ihr Essen angeht und schmatzen gern an langen Gr\u00e4sern. Sie weiden normalerweise am fr\u00fchen Morgen und sp\u00e4ten Abend und bevorzugen einen k\u00fchlen Schattenplatz w\u00e4hrend der hei\u00dfen Stunden des Tages.\n<br>\nB\u00fcffel m\u00fcssen t\u00e4glich trinken, wobei ausgewachsene Tiere bis zu 40 Liter auf einmal trinken k\u00f6nnen. B\u00fcffel lieben es, sich im Dreck zu suhlen, um sich bei hei\u00dfen Temperaturen abzuk\u00fchlen.<\/p>\n\n\n\n<p>B\u00fcffel m\u00fcssen t\u00e4glich trinken, wobei ausgewachsene Tiere bis zu 40 Liter auf einmal trinken k\u00f6nnen. B\u00fcffel lieben es, sich im Dreck zu suhlen, um sich bei hei\u00dfen Temperaturen abzuk\u00fchlen.\nSchutz finden B\u00fcffel in gro\u00dfen Herden. So k\u00f6nnen Herden aus bis zu 1000 Tieren, meist K\u00fche und Jungtiere, bestehen. Es herrschen strikte Hierarchien in der Herde. Bullen sind in Bachelor-Herden unterwegs und gesellen sich nur w\u00e4hrend der Paarungszeit zu den gro\u00dfen Herden.<\/p>\n\n\n\n<p>B\u00fcffel paaren sich in der Regenzeit, wenn die K\u00fche f\u00fcr eine kurze Zeit von drei Tagen paarungsbereit sind und die gro\u00dfen und dominanten Bullen zum Zuge kommen.\n<br>\nZu dieser Zeit tragen die Bullen auch K\u00e4mpfe aus, um zu zeigen, wer der \u00dcberlegenere, also Gr\u00f6\u00dfere und St\u00e4rkere, ist. Aufgrund ihrer Gr\u00f6\u00dfe und Erfahrung sind es oft die \u00e4lteren Bullen, die die K\u00e4mpfe f\u00fcr sich entscheiden. Die Bullen greifen einander mit hocherhobenem Kopf an; erst in letzter Sekunde senken sie ihren Kopf zum Knochen zerschmetternden Sto\u00df. Dies zu beobachten ist ein schauriger Anblick.<\/p>\n\n\n\n<p>K\u00fche sind 11,5 Monate lang tr\u00e4chtig, sodass K\u00e4lber fast ausschlie\u00dflich w\u00e4hrend der Regenzeit geboren werden. Kurz nach ihrer Geburt bleiben die K\u00e4lber nah bei der Mutter und trauen sich erst nach einigen Tagen zu den anderen Tieren der Herde. 15 Monate s\u00e4ugen die K\u00e4lber, bevor sie beginnen selbstst\u00e4ndiger zu fressen. Die Verbindung zwischen weiblichen K\u00e4lbern und Kuh bleibt lange stark, wobei sich die jungen Bullen mit der Zeit zur\u00fcckziehen. In freier Wildbahn k\u00f6nnen Afrikanische B\u00fcffel bis zu 20 Jahre alt werden.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.tanzania-experience.com\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/1_3-2.jpg\" alt=\"3\" class=\"wp-image-9993\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>B\u00fcffelherden sind daf\u00fcr bekannt, eng zusammenzuhalten. Wenn ein einzelnes Tier von einem Raubtier angegriffen wird, kann man h\u00e4ufig beobachten, wie die gesamte Herde zur\u00fcckkehrt, um Ihresgleichen aus den F\u00e4ngen des Todes zu retten.\n<br>\nDie F\u00e4higkeit, sich selbst zu verteidigen, beschert Afrikanischen B\u00fcffeln wenig Feinde: Au\u00dfer dem Menschen werden den B\u00fcffeln vor allem L\u00f6wen gef\u00e4hrlich. Es braucht mehrere L\u00f6wen, um einen B\u00fcffel zu erlegen und oft erleiden nicht nur die B\u00fcffel Verluste. Berichten zu Folge wurden Bullen gesehen, wie sie auszogen und L\u00f6wenjunge t\u00f6teten, um die Gefahr zuk\u00fcnftiger Angriffe zu senken!<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Afrikanische B\u00fcffel, auch Kaffernb\u00fcffel genannt, ist ein gro\u00dfes S\u00e4ugetier und z\u00e4hlt zur Familie der Horntr\u00e4ger. Sie k\u00f6nnen leicht in Schutzgebieten und Nationalparks wie dem Ngorongoro Crater und der Serengeti gesehen werden.<\/p>","protected":false},"author":8,"featured_media":16100,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[52,72],"tags":[],"class_list":["post-9988","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-stories","category-animals-and-plants"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tanzania-experience.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9988","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tanzania-experience.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tanzania-experience.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tanzania-experience.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tanzania-experience.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9988"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.tanzania-experience.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9988\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tanzania-experience.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/16100"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tanzania-experience.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9988"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tanzania-experience.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9988"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tanzania-experience.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9988"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}