Juni 2026 | Ähnliche Reise: Best of Tansania
Unsere Safari – und warum sie nicht perfekter hätte sein können
Schon als Nelson uns am Hotel abholte, hatten wir das Gefühl, in den besten Händen zu sein. Dieses Gefühl hat sich während der gesamten Woche nicht nur bestätigt, sondern unsere Erwartungen sogar noch übertroffen.
Nelson ist weit mehr als nur ein Guide. Mit seiner warmherzigen, aufmerksamen und sympathischen Art hat er es geschafft, uns sein Heimatland auf ganz besondere Weise näherzubringen. Sein Wissen über die Natur, die Tierwelt und die Pflanzenwelt ist beeindruckend. Jede Fahrt, jede Tierbeobachtung und jede Erklärung war spannend, lehrreich und von echter Leidenschaft geprägt. Man spürt sofort, wie sehr er seine Arbeit liebt.
Ein weiterer Pluspunkt war Nelsons perfektes Deutsch. Dadurch konnten wir uns jederzeit bestens verständigen und hatten nie das Gefühl, etwas zu verpassen. Gleichzeitig war es ihm wichtig, uns auch seine Sprache und Kultur näherzubringen. Mit viel Geduld, Humor und Begeisterung brachte er uns die ersten Wörter auf Swahili bei. So wurde die Safari nicht nur zu einer beeindruckenden Tierbeobachtung, sondern auch zu einer kulturellen Reise, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Besonders beeindruckt hat uns seine Fähigkeit, Tiere zu entdecken, die wir selbst niemals gesehen hätten. Dank seines geschulten Blicks und seiner langjährigen Erfahrung durften wir viele außergewöhnliche Momente erleben. Dabei nahm er sich immer Zeit für unsere Fragen und teilte sein Wissen mit großer Begeisterung.
Auch fahrerisch fühlten wir uns jederzeit sicher. Egal ob auf holprigen Pisten oder abgelegenen Straßen – Nelson fuhr ruhig, souverän und vorausschauend. So konnten wir jede Minute der Safari entspannt genießen.
Ein Erlebnis möchten wir besonders hervorheben: Ich schreibe auf jeder Reise ein Tagebuch, in dem ich unsere Eindrücke und Erlebnisse festhalte. Leider habe ich dieses Tagebuch im Kati Kati Camp vergessen. Nelson hat sich sofort darum gekümmert, nachgefragt, organisiert und alles in Bewegung gesetzt, damit ich es zurückbekomme. Und tatsächlich hielt ich mein Tagebuch kurze Zeit später wieder in den Händen und konnte unsere Reisegeschichte fertigschreiben.
Wer die Entfernungen in Tansania kennt, weiß, dass das alles andere als selbstverständlich ist. Hier spricht man nicht von „mal schnell ums Eck“, sondern von stundenlangen Fahrten und großen Distanzen. Umso mehr hat uns sein Einsatz beeindruckt. Er zeigt, mit wie viel Herzblut, Verantwortungsbewusstsein und Menschlichkeit Nelson seine Gäste begleitet.
Diese Woche war für uns ein unvergessliches Erlebnis, und Nelson hatte daran den größten Anteil. Am Ende der Reise fiel uns der Abschied von ihm schwer. Aus einem Guide wurde für uns ein Mensch, den wir ins Herz geschlossen haben. Seine Herzlichkeit, sein Humor und seine Leidenschaft für sein Land haben diese Reise zu etwas ganz Besonderem gemacht.
Für uns steht fest: Wenn wir wieder nach Tansania reisen, dann nur mit Nelson an unserer Seite. Einen besseren Guide können wir uns nicht vorstellen. Wer das Glück hat, mit ihm auf Safari unterwegs zu sein, wird mit unvergesslichen Erinnerungen nach Hause zurückkehren.
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