Die Serengeti kennen Sie ganz bestimmt, alle kennen sie, und auch vom berühmten Ngorongoro Crater haben Sie sicherlich schon einmal gehört – aber der Tarangire Nationalpark? Der ist wahrscheinlich einer der unterschätztesten Parks Tansanias.

Nicht weit entfernt von Arusha ist Tarangire häufig der erste Stopp auf einer Safari durch die nördlichen Nationalparks des Landes, denn er liegt „auf dem Weg“ in die Serengeti und zum Krater. Aber lassen Sie sich davon nicht täuschen – Tarangire ist weit mehr als nur ein Zwischenstopp und ein Highlight ganz für sich.

Viele unserer Safari Guides zählen ihn zu ihren Lieblingsparks, vor allem während der Trockenzeit.

Wir zeigen Ihnen, warum.

 

Die Baobab-Bäume

Tarangire Nationalpark ist ein Baobab-Garten. Wie lange Finger einer knöchrigen Hand ragen die Affenbrotbäume aus der Erde und geben dem Park während der spektakulären Sonnenuntergänge eine fast mystische Aura. Sie sind das Zuhause von Vögeln und Bienen und vor allem bei den vielen Elefanten beliebt.

Denn Elefanten löschen ihren Durst, indem sie die Rinde und das Holz der Baobabs abknabbern. Die Bäume saugen Feuchtigkeit auf wie ein Schwamm. Manchmal sind die sanften Riesen so hartnäckig, dass sie einen Baobab komplett aushöhlen. In der Vergangenheit haben Wilderer diese ausgehöhlten Bäume als Versteck während der illegalen Jagd genutzt.

Heute beschränkt sich die menschliche Nutzung dieser prachtvollen Bäume im Tarangire zum Glück hauptsächlich auf Schatten spendende und malerische Campingplätze wie bei unseren Mobile Explorer Camp Safaris.

 

Der Tarangire River

Die einzige ganzjährige Wasserquelle des Parks, den Tarangire River, müssen Sie auf Ihrer Safari unbedingt besuchen. Und mit „ganzjährig“ meinen wir tatsächlich das ganze Jahr.

Während der Regen den Park in ein frisches und saftiges Grün tunkt, verwandelt er sich während der Trockenzeit von Juli bis Oktober und ist Schauplatz kurioser Naturerscheinungen.

Dem Anschein nach ist der Tarangire River komplett ausgetrocknet. Doch die Elefanten lassen sich davon nicht täuschen. Sie können Wasser aus kilometerweiter Entfernung riechen und nutzen ihren Rüssel, um im sandigen Flussbett Löcher zu buddeln, aus denen sie acht bis zehn Liter Wasser auf einmal heraussaugen.

 

Die Silale Swamps

Zwei Nächte im Tarangire Nationalpark zu verbringen, lohnt sich. Denn so haben Sie die Gelegenheit, auch den Süden des 2.850 Quadratkilometer großen Parks zu erkunden. Und hier finden Sie die Silale Swamps, eine versteckte Oase.

Das Sumpfgebiet speist den Tarangire River und sein saftiges Grün zieht riesige Elefantenherden an.

Vor allem während der Trockenzeit werden Sie viele Wildtiere beobachten können, während Sie am Sumpfufer entlangfahren. Elefanten, Zebras, Gnus und Giraffen verweilen hier genauso wie die berühmten Baumlöwen des Tarangire.

Wir finden, der Tarangire Nationalpark muss sich ganz sicher nicht hinter seinen berühmten Nachbarn Serengeti und Ngorongoro Crater verstecken. Gehen Sie mit uns auf Safari und wir zeigen es Ihnen!