Während 2015 weniger Reisende den Weg nach Tansania fanden – auch aus tatsächlich unbegründeter Angst vor Ebola, das fast ausschließlich in einigen wenigen Ländern Westafrikas auftrat – haben Tansanias atemberaubende Orte und Sehenswürdigkeiten nichts von ihrem Glanz verloren. Und das haben auch Reisende nicht vergessen und sind 2016 zurückgekehrt: Um 10% stiegen die Besucherzahlen in diesem Jahr.

Für uns wird Tansania immer ganz oben stehen auf der Liste der besten Reiseländer, um eine Safari zu machen. Und hier sind ein paar gute Gründe, warum:

 

Der „Northern Circuit“

Im Mittelpunkt dieser bekannten nördlichen Safariregion liegt die Serengeti und der Ngorongoro Crater. Wenn Sie Ihre Augen schließen und an eine „Safari“ denken, werden Sie die Serengeti sehen: scheinbar endlose Savannen, auf denen große Gnuherden grasen, flache Akazienbäume erscheinen wie Punkte am Horizont und es laufen so viele Raubkatzen in den leuchtenden Sonnenuntergang, dass Sie glauben könnten, Sie halluzinieren.

Am Rande der Serengeti zieht das UNESCO Weltkulturerbe Ngorongoro Conservation Area ebenso viele Reisende in seinen Bann. Hier können Sie sehen, wie das Volk der Masai seinen traditionellen Lebensweisen nachgeht und mit der tansanischen Natur in Einklang lebt. Der Ngorongoro Crater, der größte Vulkankrater der Welt, ist Heimat des meisten Großwilds und bietet eine wirklich einmalige Szenerie für Wildtierbeobachtungen.

Im Northern Circuit finden Sie aber auch einige weniger bekannte Parks, die Sie verzaubern werden. Im vergleichsweise kleinen, friedlichen und sehr hübschen Tarangire Nationalpark leben pro Quadratkilometer mit die meisten Elefanten Afrikas. Am funkelnden und fast übernatürlich wirkenden Lake Natron finden Sie riesige Flamingokolonien, während im Hintergrund der Vulkan Ol Doinyo Lengai, der Berg Gottes, thront.

 

Der „Southern Circuit“

Der Southern Circuit, die südliche Safariregion Tansanias, wird von so manchem Reisenden außer Acht gelassen. Aber gerade das macht die Region auch zu etwas ganz Besonderem. Fragen Sie einen unserer Guides nach seinem Lieblingspark und viele werden Ihnen sicherlich einen der südlichen Giganten wie Ruaha oder Selous nennen.

Mit unglaublichen 45.000 km2 ist das Selous Game Reserve Afrikas größtes Game Reserve und eines der größten Schutzgebiete weltweit. Diese riesige und abgeschiedene Wildnis bietet Ihnen fantastische Gelegenheiten für einmalige Pirschfahrten durch das Gelände und Bootsafaris auf dem Rufiji, Tansanias längstem Fluss.

Im östlichen Rift Valley finden Sie den Ruaha Nationalpark mit seinen riesigen alten Baobab-Bäumen und neben dem Tarangire im Northern Circuit größten Elefantenpopulationen des Kontinents. Die weiten Flächen bieten beste Sicht, um Raubtiere bei der Jagd zu sehen, während die Sümpfe Zuhause für Flusspferde und Krokodile sind. Ruaha ist einer der besten Orte in Tansania, um die gefährdeten Afrikanischen Wildhunde zu sehen; als einer der wenigen Nationalparks, wo Walking Safaris in Tansania erlaubt sind, können Sie hier die Tier- und Pflanzenwelt sogar zu Fuß erkunden.

Andere Highlights dieser Region sind die Udzungwa Mountains und der Mikumi Nationalpark.

 

Die Kombis

Ein weiterer Grund, der Tansania zu einem der besten Reiseländern macht, ist die Leichtigkeit, mit der Sie eine Safari mit einem entspannten Strandurlaub oder einer abenteuerlichen Bergbesteigung kombinieren können.

Entlang der tansanischen Küste erstreckt sich am Indischen Ozean ein nicht weniger als 804 Kilometer langer Küstenstreifen mit weißen Sandstränden und zauberhaften Inseln. Die bekannteste dieser Inseln ist Sansibar, doch es gibt noch einige andere versteckte Schönheiten wie zum Beispiel Pemba. Die Küste am Indischen Ozean ist auch ein toller Ort, um Schnorcheln oder Tauchen zu gehen – die Unterwassertierwelt ist dabei so vielfältig wie die an Land.

Um das Bild komplett zu machen, finden Sie auch viele Berge in Tansania. Der große Star ist ohne Zweifel der Mount Kilimanjaro, ein inaktiver Vulkan und Mitglied der auserlesenen Great Seven Summits. Kili ist mit 5.895 Metern Afrikas höchster Berg und der höchste freistehende Berg der Welt. Gleichzeitig ist er der zugänglichste der Great Seven Summits und kann über mehrere Routen bestiegen werden.

Mount Meru ist nur wenig kleiner als Kilimanjaro; ein zwar kürzerer aber ebenso herausfordernder Aufstieg führt Sie auf 4.566 Meter Höhe.

 

Die Menschen

Es gibt mehr als 120 ethnische Gruppen in Tansania, jede von ihnen hat ihre eigene Geschichte und eigenen kulturellen Merkmale. Interessant sind sie alle. Die bekannten halbnomadischen Masai sind mit ihrer unverwechselbaren Kleidung und Schmuck für viele Reisende zum Synonym für Safaris in Ostafrika geworden. Weniger in Kontakt mit Reisenden sind die Hadzabe, Jäger-und-Sammler, die im nördlichen und zentralen Tansania ihre Heimat haben. Weniger als 1000 zählen sich zum Volk der Hadzabe.

Die sogenannte Swahili Coast zog in vergangenen Jahrhunderten viele Händler zwischen dem indischen Subkontinent und dem Nahen Osten an. Gewürze, Juwelen, aber traurigerweise auch Sklaven kamen hier an und brachten einen Mix an Kulturen mit sich, der heute noch spürbar ist.

In Tansania leben die verschiedenen Volksgruppen friedlich zusammen; ethnisch oder religiös begründete Spannungen wie es sie in einigen anderen Ländern der Region gibt, sieht man hier nicht. Im Gegenteil, viele Tansanier halten ihr multikulturelles Erbe in Ehren, was das Land nur noch sympathischer macht.

Worauf warten Sie als noch? Melden Sie sich heute bei uns, um eines der besten Reiseländer Afrikas zu besuchen!